Fußball Kreisklasse

24.08.2018

Heiße Tänze stehen bevor

Vergeblich versucht Schwabeggs Joachim Schuster (links), Untermeitingens Abwehrchef Patrick Heimerl auszutanzen.
Bild: Christian Kruppe

Kein Team kann den vierten Spieltag entspannt angehen

Nach drei Spieltagen stehen sie da, wo sie nicht stehen wollten – und nun stehen sie sich gegenüber. Im Derby treffen am Sonntag der FSV Großaitingen und der FC Kleinaitingen aufeinander. Für die Kleinaitinger, die erst zwei Spiele bestritten haben, gilt es, den Fehlstart zu vermeiden. Bislang hat das Team von Trainer Dominik Gawantka noch nichts Zählbares eingefahren. Fast ähnlich ist die Lage beim Gastgeber Großaitingen. Nach der Nullnummer zum Auftakt gegen Haunstetten gab es zwei deutliche Niederlagen, auch weil dem FSV urlaubs- und verletzungsbedingt der eine oder andere Akteur fehlt. Doch Dominik Gawantka ist es mehr oder weniger egal, ob den Großaitingern Personal fehlt oder nicht. Er will endlich Punkte einfahren, „auch wenn es schwer wird“, wie er weiß. Für die Gastgeber gilt es, die Gegentorflut der vergangenen beiden Spiele zu reduzieren. Zehnmal lag dabei der Ball im Großaitinger Netz.

Gegentore dürften nicht das sein, was der TSV Königsbrunn gegen die Reserve des TSV Haunstetten bislang fürchten muss. Denn die Augsburger zeigten sich in den ersten drei Auftritten der Saison äußerst zurückhaltend in Sachen Torabschluss und verzichteten bisher gänzlich darauf, einen Treffer zu erzielen. Bleibt das so, stehen die Chancen für Königsbrunn gut, den zweiten Erfolg in Serie feiern zu können. Coach Wolfgang Missenhardt sieht hier eine wichtige Partie: „Das sind Gegner, die mit uns auf Augenhöhe sind. Da sind die Punkte wichtig.“

Ähnlich sieht es Hiltenfingens Thomas Knerr. Seine Mannschaft hat es bisher nicht geschafft, über die volle Länge einer Partie gut mitzuspielen. Als Resultat daraus steht der ASV punktlos und mit stolzen zwölf Gegentreffern am Tabellenende. Nun kommt Göggingen. Für Knerr ein Gegner, mit dem man mithalten kann und muss, denn so langsam sollten die Hiltenfinger in die Spur kommen, sonst könnte die Lage schnell unbequem werden.

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Das Spitzenspiel des Spieltages findet in Ustersbach statt. Dort gastiert die SpVgg Lagerlechfeld, die wie die Hausherren bislang ungeschlagen sind. Die Lechfelder präsentierten sich bislang gut in Form und kommen mit breiter Brust in die Stauden.

Eine Standortbestimmung gibt es in Schwabegg. Der Absteiger konnte zum verspäteten Saisonauftakt den Aufsteiger Gessertshausen bezwingen; in Untermeitingen fehlte ein wenig das Glück und auch der Torabschluss. Gegner Inningen kommt zwar ungeschlagen, hatte es aber bisher nur mit Teams aus dem unteren Tabellenfeld zu tun.

Der SV Untermeitingen, ebenfalls ungeschlagen, reist zur SpVgg Langenneufnach. Dort erwartet die Sandner-Elf keine leichte Aufgabe. Nach dem schwachen Auftritt in Lagerlechfeld zeigte sich das Team aus den Stauden gegen Kleinaitingen stark verbessert. „Es kehren die Urlauber zurück und auch einige angeschlagene Spieler sind mit dabei“, berichtet Trainer Jürgen Streit. Langenneufnach hatte am Wochenende spielfrei, geht erholt und sicherlich gut vorbereitet in das Spiel gegen den Ligafavoriten.

Zu diesen Favoriten zählt ebenfalls die SpVgg Langerringen. Nach leicht holprigem Start gelang der erste Saisonsieg – mit Ex-Trainer Michael Fischer an der Seitenlinie, der das im Urlaub weilende Trainerduo Klaus Köbler und Daniel Koller vertrat. Letzterer ist nun wieder da und wird in Gessertshausen an der Seitenlinie stehen. Für die Langerringer zählt dort nur ein Sieg.

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