Fußball,

22.11.2019

Letzte Runde vor der Pause

Die beiden Aufsteiger SpVgg Langerringen (blaue Trikots) und SpVgg Lagerlechfeld wollen ihre guten Positionen behaupten.
Bild: Hieronymus Schneider

Jedes Südteam will einmal siegen. Im Derby kann das einem oder keinem gelingen

Mit dem dritten Rückrundenspieltag endet das Jahr in der Fußball-Kreisliga, und es geht danach in die Winterpause. Für die beiden Aufsteiger aus Lagerlechfeld und Langerringen geht es darum, ihre guten Plätze in der Tabelle zu stabilisieren. Dagegen wollen die Mannschaften des TSV Schwabmünchen II und des FC Königsbrunn noch einmal Punkte sammeln, um die Abstiegsgefahr zu mildern.

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Bereits am Samstag muss die Reserve des TSV Schwabmünchen ihren Zwei-Punkte-Vorsprung beim FC Haunstetten verteidigen. Mit einem Sieg könnte sich die Truppe von Sebastian Holzer im Mittelfeld halten, andernfalls würden sie von den Haunstettern überholt und kämen in bedenkliche Nähe zur Abstiegszone. Leicht wird diese Aufgabe ganz sicher nicht, denn die Haunstetter konnten zuletzt den TSV Göggingen auf eigenem Platz mit 1:0 besiegen. Gegen die Gögginger musste die Schwabmünchner U23 vor zwei Wochen eine deftige 0:6-Klatsche einstecken, und auch das folgende Heimspiel ging mit 0:2 gegen den Spitzenreiter FC Horgau verloren.

„Wir müssen punkten, um im Frühjahr nicht ganz von unten anfangen zu müssen“, sagt Spielertrainer Sebastian Holzer, der selbst wegen Erkrankung nicht mitspielen kann. Dafür wird Kapitän Joshua Hieber wieder die Abwehr verstärken.

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Die SpVgg Langerringen will auf dem zweiten Tabellenplatz überwintern. Dazu wird aber ein Auswärtssieg beim TSV Göggingen notwendig sein. Ein Unentschieden wird wohl nicht reichen, denn die Verfolger SSV Anhausen und TSV Dinkelscherben sitzen dem Aufsteiger mit nur einem Punkt Abstand im Nacken. Anhausen spielt beim abgeschlagenen Schlusslicht TSV Kriegshaber, das vergangenen Sonntag in Langerringen mit 0:10 unterging. Und auch der TSV Dinkelscherben ist im Heimspiel gegen Täfertingen klarer Favorit. Langerringens Trainer Klaus Köbler warnt seine Truppe: „Das wird ein ganz anderer Gegner als Kriegshaber. Das Hinspiel haben wir nur knapp in der letzten Minute mit 4:3 gewonnen. Unsere Stimmung nach dem 10:0 ist gut, aber auch gefährlich.“ Köbler muss auf Gero Wurm wegen beruflicher Abwesenheit und auf Daniel Richly verzichten, der sich im Training verletzte. Die Gögginger haben in ihren bisherigen Spielen gegen die Teams aus dem ländlichen Süden besonders aufgedreht. Gegen Lagerlechfeld gab es ein 7:1 und gegen TSV Schwabmünchen II ein 6:0. Das sollte den Lang-erringern Warnung genug sein. Das Spiel im Gögginger Stadion findet bereits am Sonntagvormittag statt.

Am Nachmittag kommt es dann zum Derby zwischen der SpVgg Lagerlechfeld und dem FC Königsbrunn. Für die Lechfelder geht es darum, den guten achten Platz zu stabilisieren und sich mit gehörigem Abstand von der Abstiegszone fernzuhalten. „Das letzte Heimspiel vor eigenem Publikum wollen wir auf keinen Fall verlieren“, sagt Spielertrainer Daniel Raffler. Dagegen steht der Gast aus Königsbrunn schon mit dem Rücken zur Wand. Nach der knappen Niederlage im Heimspiel gegen den TSV Dinkelscherben rutschte der FC auf den Abstiegsplatz 13 mit 13 Punkten ab. Nur das Schlusslicht Kriegshaber hat mit fünf Punkten noch weniger aufzuweisen. Nach oben ist der Abstand zum TSV Täfertingen mit einem und zum FC Haunstetten auf dem rettenden elften Platz mit drei Punkten geringer.

Das Team von Trainer Johannes Georgs hat seit sechs Spielen nicht mehr gewonnen und wird sich auch in Lagerlechfeld mächtig ins Zeug legen müssen, wenn es eine weitere Niederlage vermeiden will.

Der letzte Spieltag des Jahres für die Vereine des Südens

FC Haunstetten – TSV Schwabmünchen II (Samstag, 14 Uhr), TSV Göggingen – SpVgg Langerringen (Sonntag, 10.30 Uhr), SpVgg Lagerlechfeld – FC Königsbrunn (Sonntag, 14 Uhr).

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