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Fußball,Bezirksliga

09.11.2019

Mit Heimsieg oben dranbleiben

Nach der Niederlage in der Vorwoche beim TV Erkheim versucht Türkgücü Königsbrunn nun gegen den Aufsteiger aus Friedberg den nächsten Sprung in Richtung Tabellenspitze.
Foto: Helena Seliger

Türkgücü Königsbrunn will gegen den TSV Friedberg den Anschluss an die Spitze halten. Gegen den Aufsteiger sind die Brunnenstädter in der Favoritenrolle

Der Sprung auf Platz zwei der Bezirksliga ist dem SV Türkgücü Königsbrunn auch beim dritten Anlauf nicht gelungen. Beim Vorjahresrivalen TV Erkheim um diesen Relegationsplatz gab es erneut eine Niederlage.

Mit dem 3:1-Erfolg revanchierten sich die Unterallgäuer für die 0:2-Niederlage im Hinspiel in Königsbrunn. Türkgücü-Trainer Burak Tok sprach sogar von der Angst vor dem zweiten Platz, weil sein Team immer dann Schwächen zeigt, wenn es die Chance darauf hat.

Nun müssen sich die Königsbrunner mit der Verfolgerrolle abfinden, denn Erkheim hat schon fünf Punkte mehr als sie auf dem Konto und der Tabellenführer SV Cosmos Aystetten ist gar mit elf Punkten Vorsprung enteilt.

Nun kommt es am Sonntag zum absoluten Spitzenspiel des Ersten gegen den Zweiten. Burak Tok erwartet, dass sich Cosmos Aystetten auch gegen den TV Erkheim durchsetzen wird und dann mit neun Punkten vor dem Zweiten einsam an der Spitze thront. Sollte dies so eintreffen, kämen aber die Erkheimer wieder in Reichweite. Voraussetzung dafür ist aber ein Heimsieg von Türkgücü gegen den Aufsteiger TSV 1862 Friedberg.

Nach der Tabellensituation zu schließen, sind die Königsbrunner klarer Favorit, denn sie liegen mit 30 Punkten gleichauf mit dem FC Thalhofen auf Platz fünf. Die Friedberger haben dagegen erst 16 Punkte ergattert und stehen deshalb auf dem Abstiegsplatz 14.

Unterschätzen werden die Spieler des SV Türkgücü diesen Gegner aber nicht. Nur zu genau dürften sie sich an die erste Halbzeit des Hinspiels erinnern, als sie mit dem 0:2-Rückstand noch gut bedient waren. Die Friedberger um ihren Kapitän Marcel Pietruska wirbelten ihre sonst so starke Abwehr gehörig durcheinander. Erst nach einem Handelfmeter kam Türkgücü wieder ins Spiel und am Ende zu einem etwas glücklichen 2:2-Unentschieden.

Ähnlich erging es den Friedbergern am vergangenen Spieltag gegen das Spitzenteam des TV Bad Grönenbach. Auch da ließen sie viele gute Chancen aus und standen am Ende mit dem 1:2 trotz guter Leistung mit leeren Händen da.

Türkgücü wird also diesmal von Anfang an voll konzentriert in die Partie gehen müssen, um wieder einen Heimsieg einfahren zu können. Seit fünf Spieltagen folgt in schöner Regelmäßigkeit immer ein Sieg nach einer Niederlage. Burak Tok hofft, dass die an Erkältung oder Magen-Darm-Erkrankungen leidenden Oguzhan Karaduman, Egor Keller und Kerem Cakin bis zum Samstag wieder fit werden. Sem Michel ist nach seiner Sperre wegen der Roten Karte aus dem Spiel gegen Aystetten wieder spielberechtigt.

Das Spiel wurde auf Wunsch des SV Türkgücü vom Sonntag auf Samstag um 17.30 Uhr verlegt. Es findet dann unter Flutlicht auf dem Nebenplatz Süd des Hans-Wenninger-Stadions statt. Schiedsrichter ist Tobias Kinberger vom BSK Olympia Neugablonz.

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