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Fußball

23.03.2019

Gleich zum Auftakt im Derbyfieber

Sie fiebern dem morgigen Derby in der A-Klasse entgegen. Zusamaltheims Christoph Rupprecht (weißes Trikot) und Philipp Hetsch vom SV Roggden.
Bild: Roland Stoll

Nur eine einzige Zusamtal-Mannschaft aus den unteren Klassen kann noch ins Aufstiegsrennen eingreifen

Pünktlich zum Frühlingsanfang greifen alle Fußballmannschaften aus den unteren Ligen in den Kampf um Punkte und Tore ein. Ins Meisterschaftsrennen der Kreisklassen Nord II, West II, der A-Klasse West III sowie der B-Klassen West III und West IV können die Teams aus dem Zusamtal nicht mehr eingreifen. Lediglich eine Mannschaft hat noch Chancen, zumindest die Aufstiegs-Relegation zu erreichen. Spannung versprechen freilich die noch ausstehenden Derbys. Eines davon findet bereits am morgigen Sonntag zwischen den A-Klassisten VfL Zusamaltheim und dem SV Roggden statt. Vor dem Start in die Restsaison haben wir die Lage bei den einzelnen Klubs aus dem Altlandkreis Wertingen analysiert.

4  TSV Binswangen (39 Punkte/41:22 Tore). Bei den insgesamt fünf Saisonniederlagen hatten die Gelb-Schwarzen nur beim 0:3 gegen den SV Kicklingen keine Chance. In der Heimtabelle stehen die Schützlinge von Spielertrainer Michael Mayerle gar auf Rang zwei. Los geht die Frühjahrsrunde mit zwei Auswärtsspielen in Unterringingen und beim BC Schretzheim II. In beiden Spielen ist der TSV Favorit. Gelingen zwei Siege, ist am Ende für den derzeitigen Tabellenvierten Platz drei keine Utopie. Nach ganz vorne reicht es nicht mehr. Dillingen und Kicklingen sind enteilt.

6  TSV Wertingen II (23 Punkte/27:34 Tore). Mit sieben Siegen, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen ist die Bilanz der Wertinger Reserve absolut ausgeglichen. Der Tabellensechste kann auf eine beruhigte Restsaison blicken und talentierte Spieler behutsam an die erste Mannschaft (Kreisliga Nord) heranführen. Morgen geht es für die Truppe von Trainer Fabian Knötzinger zum Tabellennachbarn Genderkingen, der mit einem Heimsieg an den Wertingern vorbeiziehen möchte.

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0  SV Wortelstetten (14 Punkte/26:29 Tore). Nur drei Siege hat der Tabellenzehnte bisher erreichen können. Zweimal wurde das Schlusslicht TSV Bäumenheim, einmal der Vorletzte BC Schretzheim II geschlagen. Für die Schützlinge von Trainer Andreas Seiler ist also noch viel Luft nach oben. Beim morgigen Gastspiel beim Spitzenreiter in Dillingen hängen die Trauben sehr hoch. Mit dem Abstieg wird der SVW nichts zu tun haben. Höhepunkt ist am letzten Spieltag das Derby gegen den FC PUZ.

! FC Pfaffenhofen-Untere Zusam (9 Punkte/14:33 Tore). Für den ehemaligen Kreisligisten verlief die Saison bisher enttäuschend. Nur zwei Siege sprangen für den Tabellenelften bei lediglich 14 erzielten Toren heraus. Zum Glück für den FC PUZ haben bisher auch der TSV Bäumenheim und der BC Schretzheim II keine Bäume ausgerissen, sodass im Kampf gegen den Abstieg weiter Hoffnung besteht. Das morgige Duell beim Schlusslicht in Bäumenheim wird zeigen, wohin die Reise für die Truppe von Trainer Christian Mayer geht. Ein Sieg würde für die nächsten Wochen viel Druck abbauen.

3  SV Grün-Weiß Baiershofen (29 Punkte/41:22 Tore). Platz drei ist ein starkes Zwischenergebnis für die Kicker aus dem Angerdorf. Ob es gar für die Relegation zur Kreisliga reicht? Mit der SG Röfingen, dem SV Holzheim und dem SV Aislingen hat Baiershofen starke Konkurrenz. Ganz vorne thront Türk Gücü Günzburg, das sich die Meisterschaft wohl nicht mehr nehmen lassen wird.

6  FC Osterbuch (24 Punkte/32:40 Tore). Das Team von Spielertrainer Achim Kraus ist auf Platz sechs das beste aus der Region Wertingen in der A-Klasse West III. Mit dem Auf- und Abstieg haben die Grün-Weißen nichts mehr zu tun. Wenn‘s optimal läuft, kann der FCO noch auf Rang drei klettern, aber auch der Weg auf Rang zehn ist nicht weit. Der Vorsprung beträgt gerade einmal vier Punkte. Spannend wird die Frage, wer im Sommer als Trainer für Achim Kraus folgen wird.

! SV Villenbach (18 Punkte/26:37 Tore). Beim Aufsteiger beginnt die Abstiegszone. Der Vorsprung auf Schlusslicht Tapfheim beträgt sieben Punkte. Da nur ein Team nach unten muss, sollten es die Villenbacher in ihrem ersten Jahr, in dem sie nicht im Unterhaus spielen, eigentlich packen. Schon das morgige Heimspiel gegen Bissingen wird Aufschlüsse geben, wohin die Reise für Trainer Helmut Gruschka und seine Truppe geht. Zu Hause hat Villenbach bisher nur einmal verloren. Ein gutes Omen also.

"SV Roggden (18 Punkte/35:42 Tore). Punktgleich mit Villenbach gehört der Tabellenzwölfte zu den gefährdeten Teams. Das Nachholspiel in Mörslingen am vergangenen Wochenende ging mit 1:3 verloren. Jetzt steht das Lokalderby beim Nachbarn in Zusamaltheim an. Verliert der SVR, der mit Dominik Saule und Philipp Hetsch hoffnungsvolle Talente in seinen Reihen hat, erneut, wird‘s immer gefährlicher.

? VfL Zusamaltheim (16 Punkte/26:34 Tore). Beim VfL ist man froh, dass nur der Tabellenletzte absteigen muss und der Vorletzte keine Relegation zu bestreiten hat. „Damit sollten wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, meinte bereits im Herbst Sportlicher Leiter Arjan Plooij, der sich ebenso wie Spielertrainer Martin Höchstötter auf das Duell gegen Roggden und später gegen Osterbuch freut.

6  TSV Binswangen II (28 Punkte/44:24 Tore). Zwölf Punkte beträgt der Rückstand des Tabellensechsten auf Rang zwei. Der Aufstiegszug ist für die Gelb-Schwarzen abgefahren.

0SV Wortelstetten II (11 Punkte/21:52 Tore). Bisher hat es nur zu zwei Siegen gereicht. Wenn bis zum Saisonende noch drei weitere hinzukommen, wäre dies in Ordnung.

! FC Pfaffenhofen-Untere Zusam II (10 Punkte/21:52 Tore). Wie Wortelstettens Reserve spielt auch der FC PUZ in dieser Liga nur eine Nebenrolle. Bestenfalls geht es noch einen Rang nach oben.

2  SC Altenmünster II (37 Punkte/71:24 Tore). Ins Titelrennen kann die Reserve des Bezirksligisten nicht mehr eingreifen. Zu dominant ist Tabellenführer TSV Wittislingen. Die Vizemeisterschaft und die damit verbundene Teilnahme an der Aufstiegsrelegation ist aber allemal drin.

6  SSV Neumünster II (26 Punkte/31:46 Tore). Mit dem 2:1-Erfolg gegen den Nachbarn SC Altenmünster II hatten die Weiß-Blauen in der Vorrunde ihr Highlight. Der Sprung auf Platz vier ist noch möglich. (her)

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