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Fußball-Nachlese

07.10.2014

Von Neu-, Ex- und Aushilfstrainern

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Vor wenigen Wochen wurde Andreas Seiler als Spielertrainer beim VfL Zusamaltheim entlassen, am Sonntag lief er für den TSV Wertingen II im Spiel gegen Bissingen auf. Seiler (rechts) erzielte bei der 2:3-Niederlage prompt einen Treffer und erhält hier die Glückwünsche seines Teamkollegen Blasius Nuber.
Bild: Georg Fischer

Der in Zusamaltheim entlassene Andreas Seiler trifft für Wertingen II

Vor dem Spiel seiner Truppe in Möttingen hatte der Trainer des Bezirksligisten TSV Wertingen, Roger Kindler, gefordert, die Fehler zu minimieren, die eigenen Chancen besser zu verwerten. Und diesmal ging der Plan des Trainers auf. Souverän gewann seine Mannschaft bei Aufsteiger Möttingen mit 3:0. Viele Chancen erspielten sie sich nicht dabei, aber immerhin wurden diese genutzt. Und die Defensive stand bombensicher.

Schlechter lief das Wochenende für die Zweitvertretung des TSV. Im Nachholspiel am Freitag gegen den VfB Oberndorf erzielten die Wertinger in der Schlussminute zumindest noch den Ausgleich zum 1:1, am Sonntag gab es gegen den TSV Bissingen eine knappe 2:3-Heimniederlage. Dabei lief überraschend ein Mann auf, der in Wertingen nur allzu bekannt ist, bis vor wenigen Wochen aber noch Trainer beim VfL Zusamaltheim war: Andreas Seiler. Seiler hat seinen Pass im Sommer wieder zum TSV Wertingen gebracht, hat also einen Vereinswechsel vollzogen. Hintergrund war Seilers Plan, für die AH-Mannschaft des TSV Wertingen aufzulaufen. Nachdem Seiler nun in Zusamaltheim entlassen wurde, sagt Seiler selbst: „Jetzt wo ich wieder mehr Zeit habe, wollte ich selbst wieder aktiver werden.“ Gesagt, getan. Der 39-Jährige zeigte gegen Bissingen gleich eine gute Leistung, traf sogar prompt zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Und war nach dem Spiel auch einigermaßen zufrieden: „Ich denke, das war ein ganz ordentlicher Auftritt.“

Für den VfL Zusamaltheim läuft es unter Seilers Nachfolger, Roland Reiter, auch nicht besser. In den vier Spielen als Coach hat Reiter mit der Mannschaft auch nur einen Punkt einfahren können, der VfL steht mit insgesamt zwei Zählern auf dem letzten Tabellenplatz. Am Wochenende gab es eine deutliche 0:5-Niederlage beim SV Donaualtheim, der damit den Abstiegs-Relegationsplatz verlassen konnte.

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Einen Trainerwechsel gab es vor zwei Wochen auch beim SV Ehingen-Ortlfingen in der Kreisklasse-Augsburg-Nordwest. Da übernahm Hermann Duschl das Traineramt beim Tabellenletzten von Franz Schmalz. Gebracht hat es nichts, in den drei Spielen unter Duschls Leitung verlor der SVE/O dreimal und steht damit weiter auf dem vorletzten Platz, nur der TSV Fischach, der noch gar keinen Punkt hat, steht noch dahinter.

Auf einem guten Weg in die Kreisklasse befindet sich aktuell der VfL Westendorf. Seit dieser Spielzeit wird der VfL von Karl Baumann trainiert, er war vor der Saison vom TSV Unterthürheim gekommen. Nach acht Spieltagen steht der VfL an der Tabellenspitze, hat neben einer Niederlage und einem Unentschieden sechs Siege auf dem Konto. Dieses Unentschieden gab es am Sonntag im Derby gegen den SC Biberbach. Trotz klarer Überlegenheit schaffte es Westendorf nicht, frühzeitig den Sack zuzumachen und musste noch den 1:1-Ausgleich hinnehmen.

Einen neuen Trainer hat seit Saisonbeginn auch der FC Osterbuch. Da zeichnet Achim Kraus, der vom TSV Binswangen gekommen war, verantwortlich. Und nach acht Spielen steht der FCO auf einem guten fünften Tabellenplatz, ist bei sechs Punkten Rückstand noch in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Aktuell hat der FC Osterbuch wieder eine Hochphase, hat die letzten vier Spiele gewonnen. Am Wochenende drehten sie dabei noch das Spiel beim SC Unterliezheim. Zur Pause war der FCO noch mit 1:0 im Rückstand, ehe direkt nach Wiederbeginn der Trainer selbst für den Ausgleich sorgte. Das 2:1 war demnach auch ein Sieg der Umstellungen und der Moral.

Weniger gut lief es in den letzten Wochen für den FC Pfaffenhofen-Untere Zusam in der Kreisliga Nord. Nach den Niederlagen in den Spitzenspielen gegen den FC Lauingen (2:3) und beim TSV Nördlingen II (2:4), verlor der FC PUZ das dritte Spiel in Serie. Aufgrund seines Oktoberfestes hatte der Verein das Heimspiel gegen die SSV Dillingen auf Freitag vorverlegt, bekam dann aber vier Tore eingeschenkt. Doch auch die 1:4-Niederlage trübte die Stimmung nicht unbedingt, die Mannschaft feierte am Samstag trotzdem auf dem Fest. Zurecht, denn der FC PUZ steht auf einem guten sechsten Tabellenplatz. Die Dillinger stehen durch diesen Sieg jetzt auf dem dritten Platz, dementsprechend zufrieden ist auch Vorsitzender Christoph Nowak. „Das war ein Sieg des Charakters“, so Nowak, denn der SSV fehlten einige Spieler.

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