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Handball-Bezirksoberliga

01.02.2019

Schonfrist für Stefan Walther

Der Aichacher Torhüter Stefan Walther soll nach seiner Verletzung zunächst geschont werden.

Eine Verletzung macht dem Aichacher Keeper nach wie vor zu schaffen. Er soll in Haunstetten nur zuschauen. Frauen wollen klaren Sieg in Vorrunde nicht falsch bewerten

Im Süden von Augsburg kämpfen am ersten Wochenende im Februar die Handballerinnen und Handballer des TSV Aichach um Punkte in ihren Bezirksoberligen. Die Frauen sind am Samstag um 20 Uhr beim BHC Königsbrunn 09 zu Gast. Und am Sonntag um 16.30 Uhr treten die Männer bei der dritten Mannschaft des TSV Haunstetten an. Beide Aichacher Teams waren zuletzt daheim siegreich.

Die erfolglose Zeit ist abgeschlossen, in den noch ausstehenden zehn Partien sollen weitere zwölf Zähler geholt werden, damit das Unternehmen Klassenerhalt verwirklicht werden kann. Manfred Szierbeck, der Trainer, sagt daher vor dem ersten Auswärtsspiel 2019: „Da sind fast zwei Punkte Pflicht. Man muss sich ins Zeug legen.“ Und ganz gewiss mit einem Gegner rechnen, der um einiges stärker einzuschätzen sein wird als zuletzt die „Zweite“ aus Niederraunau, die das Schlusslicht bildet. Szierbeck weiß um die Qualitäten aufseiten der Gastgeber, die aktuell auf Rang fünf stehen: „Da spielen wirklich erfahrene Leute, die sind im guten Handballalter zwischen 30 und 35 Jahren.“ Nicht wenige von ihnen waren früher Leistungsträger in der Bayernliga und sind daher nach wie vor in der Lage, zwei Etagen tiefer Akzente zu setzen. Und sollte es in Haunstetten personelle Engpässe geben, dann können die durch Einsätze von Handballern aus anderen Teams behoben werden. „Die können auf einen ganz anderen Pool zurückgreifen als wir in Aichach“, sagt Szierbeck und erinnert daran, dass dieser Rivale sogar eine vierte Mannschaft im Spielbetrieb hat. Die könnte ebenfalls Kandidaten abstellen. Die Aichacher werden aller Voraussicht nach mit dem gleichen Kader zu Werke gehen wie am vergangenen Samstag. Also mit Gregor Triltsch und mit Sebastian Leopold. Auch Stefan Walther wird mit von der Partie sein, allerdings soll dieser Keeper nur dann eingreifen, wenn es unumgänglich erscheint und Masin Chikh im Tor vorübergehend abgelöst werden soll. Die Entzündung einer Patellasehne ist immer noch nicht abgeklungen, daher steht bei Walther am kommenden Montag eine Untersuchung bei einem Facharzt an.

Ausgesprochen ungern wird man sich in Königsbrunn an das Duell in der Hinrunde erinnern. Damals behielt Aichach mit 37:17 Toren die Oberhand. Es war die bislang klarste Niederlage für die Gäste im gesamten Verlauf dieser Saison. Martin Fischer, Aichachs Trainer, denkt nicht daran, aus diesem überaus deutlichen Resultat falsche Schlüsse zu ziehen. Er weiß noch gut, wie es zustande kam: „Eine Königsbrunnerin hat damals früh Rot gesehen.“ Beim Stand von 6:3 wurde in der neunten Minute Alessandra Echter auf Dauer ausgeschlossen. Dazu kam, dass die Spielerin in der Rückraummitte damals nicht frei von gesundheitlichen Problemen war. Somit kamen jüngere, unerfahrene Kräfte zum Einsatz. Diese Konstellation spielte naturgemäß Aichach in die Karten. Zuletzt setzte sich Königsbrunn in Friedberg durch, das sollte ein realistischer Maßstab für Samstag sein. Fischer wünscht sich für das erste Auswärtsspiel in diesem Jahr, dass sein Team früh für klare Verhältnisse sorgt: „Wir dürfen auf keinen Fall den Gegner unterschätzen.“ Vielmehr gelte es, die eigenen Tugenden in die Waagschale zu werfen: „Man darf keine Sekunde nachlassen.“ Die personelle Lage ist ähnlich wie zuletzt beim Heimsieg über die Günzburger, die sich besser schlugen, als man es vom Tabellenstand her hätte erwarten können. Bei Lina Schrempel dürfte ein Einsatz nach wie vor zu früh kommen, schon allein deshalb, weil sie unter der Woche kränkelte. Anna Mahl muss wegen einer Bänderverletzung passen, Iris Kronthaler sollte zum Kader gehören. Allerdings beklagt sie Rückenbeschwerden.

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