Zusmarshausen

15.04.2019

Schlusslicht gibt Rote Laterne ab

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Mathias Kastner (links) und der SSV Margertshausen konnten alle Angriffe des TSV Zusmarshausen (rechts Angelo Pallotta) abblocken und die Rote Laterne wieder abgeben.
Bild: Andreas Lode

Das 2:0 im Kellerderby beim TSV Zusmarshausen katapultiert den SSV Margertshausen vier Plätze nach oben. TSV Neusäß ist wieder in der Spur

Zuletzt offenbarte der TSV Neusäß Schwächen und vor Wochenfrist kassierte man daheim gegen Horgau mit 0:2 die erste Rückrunden-Niederlage. Mit einem 1:0-Sieg beim FC Haunstetten kehrte der Spitzenreiter der Fußball-Kreisliga Augsburg wieder in die Erfolgsspur zurück. Im Kellerderby gelang diesmal dem SSV Margertshausen ein Befreiungsschlag. Mit 2:0 setzte sich das Schlusslicht beim TSV Zusmarshausen durch. Im ersten Heimspiel nach der Winterpause gelang dem TSV Dinkelscherben ein verdienter 3:1-Sieg gegen den TSV Leitershofen, der aufgrund der Chancenverteilung deutlicher hätte ausfallen müssen.

FC Haunstetten – TSV Neusäß 0:1 (0:1). Die in den letzten Wochen zutage getretenen Unzulänglichkeiten hat Trainer Charly Pecher durchaus registriert. Dessen ungeachtet bleibt für ihn Ruhe die erste Trainerpflicht. „Ich sehe das ganz entspannt“, sagt er. „Wir stehen nach wie vor deutlich über unseren Möglichkeiten.“ Und selbst gegen Horgau sei nicht alles schlecht gewesen, sei beispielsweise nach der Roten Karte für Tim Hofbauer, dessen verbaler Fauxpas mit einem Spiel Sperre geahndet wurde, ein Ruck durch die Truppe gegangen. „Wir haben uns in Unterzahl gesteigert. Das hat mir gefallen.“ Wieder ins Team zurück kehrte der zuletzt aus privaten Gründen verhinderte Akif Dogan. Und der erzielte in der 31. Minute das Tor des Tages. Haunstettens Torjäger Florian Kanitz sah in der Schlussminute die Rote Karte. (AL)

TSV Zusmarshausen – SSV Margertshausen 0:2 (0:1). Die abstiegsbedrohten Zuser fanden gegen Verfolger Margertshausen zunächst gut in die Partie. Das Spiel war aufgrund der Tabellensituation erwartet brisant und umkämpft, tendenziell konnten jedoch die Gäste mehr gefährliche Aktionen nach vorne setzen. Nach einem Foul im Mittelfeld flankte der Ex-Zuser Daniel Neff in den Strafraum, wo er in Sinan Özkan den Abnehmer per Kopf zum 0:1 fand. Die erhoffte Wende für die Hausherren durch einen Doppelwechsel in der Halbzeit trat nicht ein. So erhöhte Angreifer Daniel Hafner in der 48. Minute auf 0:2. Wenig später musste Margertshausens Spielertrainer Max Reiser verletzt das Feld verlassen, nachdem er ohne Fremdeinwirkung umgeknickt war. Zusmarshausen fand nicht mehr in die Partie, die verbliebenen Chancen durch Luca Jaskolka und Max Görens verfehlten den Kasten nur knapp. (micr)

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TSV Dinkelscherben – TSV Leitershofen 3:1 (2:0). Ohne Kapitän Max Micheler, der sich als vierter Spieler seit der Winterpause in die Liste der TSV-Langzeitverletzten eingereiht hat, spielten die Kaiserberg-Kicker gerade in der ersten Halbzeit einen flotten Offensiv-Fußball, der durch schön herausgespielte Treffer von Dominik Demharter (15.) und Thomas Kubina (25.) belohnt wurde. Ein Lattentreffer des agilen Simon Achatz sowie Großchancen von Demharter, Gschwilm und Avci blieben ohne Erfolg. Nach der Pause flachte das Niveau etwas ab und zwei Elfmeterentscheidungen des umsichtigen Schiedsrichters Kuhnert prägten das Geschehen. Während Leitershofens Tobias Senger fast schon kläglich vergab (70.), verwandelte Daniel Wiener souverän zum 3:0 (74.). Nachdem Demharter und der eingewechselte Josef Kastner weitere Großchancen liegen ließen, gelang den Gästen kurz vor Schluss durch etwas glückliche Umstände noch das 1:3 durch Felix Zimmermann (87.). (maku)

TSV Haunstetten – SpVgg Westheim 3:2 (1:0). Von Beginn an setzte der Gastgeber die SpVgg unter Druck und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Sowohl Daniel Greiml und Christian Bernhardt scheiterten am überragenden Westheimer Keeper Daniele Miccoli. In der 31. Minute erzielte Haunstetten durch einen Treffer der Marke „Tor des Monats“ das 1:0. Elvis Hajdarevic fasste aus 20 Metern eine Kopfballablage volley ab und hämmerte den Ball sehenswert in den Winkel. Nach der Pause spielte Westheim etwas offensiver und kam etwas glücklich durch ein Eigentor von Elvis Hajdarevic (56.) zum Ausgleich. Nur kurze Zeit später segelte ein Eckball durch den Westheimer Strafraum und Elvis Hajdarevic (59.) hatte wenig Mühe den Ball zum 2:1 über die Linie zu schieben. Die Vorentscheidung fiel erneut durch ein Eigentor, diesmal versuchte Westheims Lukas Huber für den schon geschlagenen Torwart Miccoli zu retten, jedoch rutschte er samt Ball ins eigene Tor (68.). Die SpVgg lies nichts unversucht und verkürzte nach schöner Vorarbeit von Benjamin Walter durch einen Kopfballtreffer von Marco Spengler (90.+1.) zum 3:2. Der Anschlusstreffer kam jedoch zu spät. (svw)

FC Horgau – FC Königsbrunn 2:0 (1:0). Gegen den Spitzenreiter agierten die Rothtaler am Vorsonntag in Neusäß mit Vollgas, während diesmal nur Standgas angesagt war. So gab es eine Partie auf ähnlich schwachen Niveau wie in der Vorrunde, nur mit dem Unterschied, dass die Kleeblättler siegten. In den Anfangsminuten wirbelte Gästestürmer Kevin Makowski mehrere Male im heimischen Strafraum, kam aber immer zu spät. Auch Horgaus Peter Berger und Omar Samouwell gelang es später nicht besser. Recht zäh und engmaschig gingen die Gastgeber zu Werke. Wenigstens köpfte Maximilian Vogele mit dem Pausenpfiff zum 1:0 ein. Eine gute Doppelpassaktion schloss Fabian Tögel eiskalt nach Vorlage von Michael Vogele mit dem 2:0 ab. Die Gäste kamen zu einigen Chancen wie Manuel Salzmann bei einem Fallrückerzieher oder wiederum Kevin Makowski. Ab der 70. Minute waren die Platzherren nach einer Ampelkarte für Fabian Tögel in Unterzahl. Doch die wenig aggressive Einstellung der Stroh-Schützlinge konnte durch etwas Kampfkraft den Sieg über die Zeit retten. (mase)

SSV Anhausen – TSV Göggingen 1:4 (0:0). Die stark ersatzgeschwächten Gastgeber hatten sich noch nicht organisiert, als der Ball bereits im Tor lag. Torschütze war Michael Schäfer (2.). Im Anschluss hatte Anhausen weitere kritische Situationen zu überstehen. Auslöser waren Stellungsfehler in der Defensive. Umso überraschender der Ausgleich in der 9. Minute nach einem Freistoß von Alex Micheler nahe der Eckfahne durch einen Kopfball von Michael Mayr. Anhausen war nun besser im Spiel, geriet aber in der 17. Minute durch Andreas Huber in Rückstand. Göggingen war nun wieder am Drücker und konnte durch Michael Schäfers zweiten Treffer zum 1:3 erhöhen (32.). In der zweiten Hälfte verflachte das Spiel bis zur 86. Minute. Dort setzte sich der Angreifer auf rechts durch und Maximilian Lippert schob zum 1:4 ein. (afi)

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