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Handball: Aufsteiger im Aufwind

Handball

Aufsteiger im Aufwind

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    Den dritten Sieg im dritten Spiel feierte Trainer Alexander Fischer mit den Frauen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen. Foto: Andreas Lode
    Den dritten Sieg im dritten Spiel feierte Trainer Alexander Fischer mit den Frauen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen. Foto: Andreas Lode Foto: Andreas Lode

    Auf der ganzen Linie erfolgreich waren die Handball-Teams der SG 1871 Augsburg/Gersthofen. Die Bezirksoberliga-Männer fanden mit einem 29:20-Sieg beim TSV Haunstetten zurück in der Erfolgsspur, die in den Bezirksliga aufgestiegenen Frauen feierten beim 17:12 gegen den TSV Friedberg im dritten Spiel den dritten Sieg.

    Konstante Defensivarbeit über 60 Minuten belohnt Handballer der SG 1871 Gersthofen mit dem dritten Sieg in dieser Saison gegen äußerst harmlose Haunstetter. Man wollte unbedingt die bittere Heimniederlage gegen den Tabellenführer aus Aichach vergessen zu machen. Im Vorfeld der Partie war nicht klar, in welcher Verfassung sich die Mannschaft befindet, da aufgrund zweier Hochzeiten im Mannschaftskreis nicht damit zu rechnen war, dass alle Spieler in Topform auflaufen konnten. 

    In den ersten Minuten der Begegnung wurde jedoch deutlich, dass die SG an diesem Tag trotz vielfach kurzer Nacht physisch und mental voll auf der Platte war. Manuel Walter und Maximilian Kranz steuerten wichtige Tore zur 17:10-Pausenführung bei.

    Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte die SG. Doch in den folgenden Minuten fand auch die Heimmannschaft besser in die Begegnung. Dass die Führung der Gäste nicht noch weiter als auf zwischenzeitlich fünf Tore schmolz, ist in erster Linie Torhüter Späth zu verdanken. Seine zahlreichen Paraden brachten die Haunstetter schier zur Verzweiflung. Coach Lukas Schmölz sah sich aufgrund mangelnder Ideen und Durchschlagskraft dann gezwungen, sich als Spieler nachtragen zu lassen und konnte sich sogleich in die Torschützenliste eintragen., Die SG zog auf 25:18 davon. In dieser doppelten Überzahl fünf Minuten vor Spielende bauten die SG-Männer die Führung auf 28:19 aus. Trotz doppelter Unterzahl war der 29:20-Sieg der SG 1871 Gersthofen nicht mehr in Gefahr.

    Zum nächsten Kräftemessen in der Bezirksoberliga Schwaben begrüßen die Herren aus Gersthofen am Samstag, 28. Oktober, um 20 Uhr den TSV Bobingen.

    SG 1871 Augsburg/Gersthofen: Müller, Späth (beide Tor), Kranz (4), Koppe, Haunstetter, Kastner (1), Erhard (1), Schmölz (4), Markus Walter (6/3), Lindloff (3), Merz (1), Feistle (3), Schubert, Manuel Walter (6).

    Aufgrund zahlreicher Verletzten mussten die Frauen der SG mit einem stark reduzierten Kader starten. Doch das sollte dem Team von Coach Alex Fischer keinen Abbruch tun, das erste Heimspiel in der gut besuchten Paul Klee Gymnasium Turnhalle erfolgreich zu absolvieren. Dank einer meisterlichen Abwehrleistung konnte mit 17:12 der dritte Sieg in Folge gegen den TSV Friedberg eingefahren werden. In einer intensiven Partie auf Augenhöhe konnte konnte sich nie ein Team mit mehr als einem Tor Führung absetzen. Mit einer hauchdünnen 8:7-Führung ging es in die Kabine. 

    Hälfte zwei sollte es, wie bereits in den zwei vorherigen Partien, mal wieder retten. Dank starker Paraden der SG-Keeperin Kotas und einer bombenstarken Abwehr konnte der dritte Sieg in Folge vollkommen verdient eingefahren werden. Eine tolle Mannschaftsleistung hat den Weg zum Erfolg geebnet. 

    Weiterhin gibt es keine Pause für die Damen. Am Donnerstag, 26. Oktober, steht das Nachholspiel bei der DJK Augsburg-Hochzoll an.

    SG 1871 Augsburg/Gersthofen: Kotas (Tor), Ahmetovic (8), Schröder (4), Fischer, Lichtenstern (1), Jünger, Schmidtmann (1), Erdhofer, Linke (1), Schmatkow (1), Päckert (1).

    Einen Sahnetag hatte die weibliche D-Jugend bei der Mini EM Hauptrunde beim Münchener Ausrichter TSV Allach erwischt. Das Hauptproblem: die starken Münchener Gegnerinnen. Im ersten Spiel gegen Georgien musstem sich die als Ungarn auftretenden SG-Mädels gegen den Münchener Primus Forst United geschlagen geben (11:19). Gegen Slowenien (TSV Allach) gab es einen 14:10-Sieg. Gegen den TSV Ismaning (Niederlande) verlor man mit 11:17. Somit ging es im letzten Spiel gegen die Färöer (HSG B-One) um nichts mehr wirklich außer den Spaß am Handball. Mit 15:9 konnte man sich durchsetzen. 

    Auch wenn es letztendlich nur knapp nicht für die Halbfinals im Münchener Olympiastadion gereicht hat, konnte sich Schwabens Mädchenhandball gemeinsam mit dem TSV Schwabmünchen, der leider ebenfalls ausschied, erneut gut in der Handball Metropole München präsentieren. (sg1871-)

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