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Bayern

04.02.2013

Landtagswahl 2013: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Landtagswahl Bayern 2013: Im September wird entschieden, wer den Freistaat in den kommenden Jahren regieren wird. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zur Wahl.
Bild: dpa

Landtagswahl Bayern 2013: Im September wird entschieden, wer den Freistaat in den kommenden Jahren regieren wird. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zur Wahl.

Die  Landtagswahl in Bayern wirft ihre Schatten voraus. Bleibt Horst Seehofer Ministerpräsident? Werden CSU und FDP weiter zusammen regieren? Oder hat die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, eine Chance? Wer wählt - und wann? Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zur Landtagswahl Bayern 2013.

Wann ist der Termin der Landtagswahl Bayern 2013?

Ude tritt gegen Seehofer anDer bayerische Landtag wird am 15. September 2013 gewählt, eine Woche vor der Wahl zum Bundestag. Über den Termin war lange gestritten worden. Denn Bayern hatte zunächst für eine Bundestagswahl am 29. September geworben - um zwei Wochen Distanz zur Landtagswahl zu haben. Vor allem die CSU hatte sich davon taktische Vorteile erhofft. Nun ist eine Woche Zeit zwischen beiden Wahlen.

Wieviele Menschen in Bayern sind wahlberechtigt?

Nach Auskunft des Statistischen Landesamtes beträgt die Zahl der Wahlberechtigten in Bayern rund 10,4 Millionen.

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Welche Parteien treten bei der Landtagswahl in Bayern an?

Die Menschen im Freistaat haben die Wahl zwischen CSU, SPD, Freie Wähler, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, Piratenpartei, ÖDP und Bayernpartei.

Landtagswahl: Wer will bayerischer Ministerpräsident werden?

Der bisherige Ministerpräsident Horst Seehofer von der CSU wird ein weiteres Mal antreten. Für die SPD kandidiert der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude .

Welche Ziele verfolgen die Parteien bei der Landtagswahl?

Im Jahr 2008 hat die CSU die absolute Mehrheit in Bayern verloren und regiert seitdem zusammen mit der FDP. Diese absolute Mehrheit wollen die Christsozialen unter Seehofer nun wieder zurückgewinnen - und können sich dafür sogar gute Chancen ausrechnen. Ziel der SPD wiederum ist eine Dreierkoalition aus SPD, Grünen und Freien Wählern. Die Freien Wähler haben sich bisher zu keinem Partner konkret bekannt. Für sie wäre also sowohl eine Koalition mit der CSU als auch mit SPD und Grünen möglich.

Welche Chancen haben die Parteien auf den Einzug in den bayerischen Landtag?

Allen Umfragen zufolge (Stand Februar 2013) werden CSU, SPD, Freie Wähler und Grüne sicher in den bayerischen Landtag einziehen. Zittern müssen FDP, Piratenpartei und Linke.

Welche Politiker treten nicht mehr zur Wahl an?

CSU darf von Alleinregierung träumenIm Verbreitungsgebiet unserer Zeitung werden fünf amtierende Abgeordnete nicht mehr antreten – Josef Miller (Memmingen), Reinhard Pachner (Aichach-Friedberg), Peter Schmid (Neu-Ulm) und Max Strehle (Augsburg-Land-Süd) bei der CSU, Brigitte Meyer (Aichach-Friedberg) bei der FDP.

Wie wird die Wahlbeteiligung am 15. September sein?

Das ist schwer einzuschätzen. Fakt ist, dass die Beteiligung an den Landtagswahlen in Bayern in den vergangenen Jahren gesunken ist. Sie lag im Jahr 2008 bei 57,9 Prozent, 2003 bei 57,1 Prozent, 1998 bei 69,8 Prozent, und 1994 bei 67,8 Prozent. 

Welche Themen werden die Landtagswahl in Bayern beherrschen?

Beherrschende Themen in Bayern waren im Frühjahr 2013 die Abschaffung der Studiengebühren und der Bau einer dritten Startbahn am Flughafen München, wo die Parteien durchaus unterschiedlicher Meinung sind.

Rückblick: Wer trat 2008 zur Landtagswahl in Bayern an?

Zur Landtagswahl am 28.09.2008 treten nach Mitteilung des Landeswahlleiters 14 Parteien und Wählergruppen mit insgesamt 1 754 Bewerberinnen und Bewerbern an, darunter 565 alleine in Oberbayern. Rund 27 Prozent der Kandidaten waren Frauen. Das durchschnittliche Alter der Bewerber lag bei 49 Jahren. bo/AZ

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