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RKI meldet 18.485 Corona-Neuinfektionen, Inzidenz liegt bundesweit bei 125,7
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Coronavirus
15.04.2021

Das Corona-Update vom 15. April

Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
Foto: AZ Grafik

Jeden Tag laufen viele Nachrichten zum Coronavirus über den Ticker. Wir sammeln an dieser Stelle alles, was heute wichtig ist – mit besonderem Blick auf Bayern und unsere Region.

Die Intensivstationen deutscher Krankenhäuser müssen immer mehr Corona-Patienten behandeln. Rund 4700 sind es aktuell - Tendenz steigend. Ärzte fordern daher schnelle Maßnahmen der Politik. "Die dringende Bitte der deutschen Intensivmediziner lautet, dass dieses Gesetz in der kommenden Woche im Bundestag beschlossen und umgesetzt wird", fordert Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin DIVI, im Gespräch mit meinem Kollegen Michael Pohl.

Eine bundeseinheitliche Notbremse soll die Verbreitung stoppen. Morgen spricht der Bundestag über die Änderung des Infektionsschutzgesetzes, die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor mehreren Wochen ins Gespräch gebrachte. Nächste Woche soll es beschlossen werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fordert die Länderchefs auf, die Maßnahmen schon jetzt in ihren Bundesländern zu verschärfen. Doch noch ist unklar, ob genug Zeit bleibt für die Notbremse.

Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages:

  • In manchen Gegenden Bayerns können sich Menschen, die älter als 60 sind, zusätzliche Impftermine buchen. Bis Ende der Woche steht der Impfstoff von AstraZeneca in manchen Kommunen zur Verfügung. Die Nachfrage ist so groß, dass teilweise Hotlines überlastet waren. Bald gibt es den Impfstoff in den bayerischen Impfzentren nicht mehr.
  • Der Impfstoff des Tübinger Unternehmens CureVac soll keine Notfallzulassung erhalten. Das sagten Spahn und RKI-Chef Lothar Wieler bei einer Pressekonferenz. „Wir haben noch nicht die Daten, ohne Wirksamkeitsdaten ist eine Notfallzulassung nicht möglich“, sagte der Minister. Auch die Vakzine von Biontech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson hatten eine umfangreichere, bedingte Marktzulassung erhalten. Zuvor hatten SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wegen der steigenden Inzidenzen die schnellere Zulassung für den CureVac-Impfstoff gefordert.
  • Die Corona-Warn-App kann künftig QR-Codes scannen. Ende der Woche soll die Version 2.0 der App veröffentlicht werden. In Geschäften, Theatern oder Veranstaltungen wird die Funktion aber kaum zum Einsatz kommen. Die Corona-Warn-App bleibt anonym, sodass Gesundheitsämter nicht auf die Daten zugreifen können. Das ist nicht der einzige Punkt, in dem sich die Corona-Warn-App von der Luca-App unterscheidet.

Die Zahlen: Bislang gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts 3.073.442 Fälle, das sind 29.426 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 541.911 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 5.096 mehr als am Vortag.

Mit unseren interaktiven Karten und Grafiken geben wir Ihnen einen Überblick:

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