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Landkreis Donau-Ries

26.03.2020

Corona: Landkreis bündelt die  Unterstützungsangebote

Viele Initiativen im Landkreis bieten zum Beispiel Unterstützung beim Lebensmitteleinkauf.
Bild: Julian Leitenstorfer (Symbolbild)

Die kommunalen und ehrenamtlichen Initiativen zur Unterstützung von Hilfsbedürftigen werden gesammelt. Das soll die Vernetzung und Kontaktaufnahme erleichtern.

Erledigungen wie Einkaufen, Medikamentenabholungen oder mit dem Hund Gassi gehen sind für manche Menschen in der Coronakrise zum Problemfall geworden. Gerade Senioren sind hier einem erhöhten Risiko ausgesetzt, ebenso Menschen mit Vorerkrankungen oder Personen in Quarantäne. In vielen Städten und Gemeinden des Landkreises Donau-Ries haben sich daher kommunale oder ehrenamtliche Initiativen gegründet, die dieses Problem aufgreifen.

Hier erledigen schulbefreite Jugendliche, Sportler, Unternehmungswillige, Vereine oder auch Gemeindemitarbeiter die Erledigungen für diese Risikogruppen. Corona-Hilfsdienste sind beispielsweise bereits in den Kommunen Alerheim, Asbach-Bäumenheim, Auhausen, Daiting, Deiningen, Ederheim, Ehingen, Fremdingen, Hainsfarth, Harburg, Huisheim, Kaisheim, Megesheim, Möttingen, Mönchsdeggingen, Münster, Munningen, Niederschönenfeld, Nördlingen, Oettingen, Otting, Rain, Tagmersheim, Wallerstein, Wechingen und Wemding bekannt und schon für die Bürger in Aktion.

Die Liste der Hilfsaktionen wird praktisch täglich länger

Ebenso engagieren sich unter anderem die Damenfußballmannschaft Oberndorf, der FSV Buchdorf, der Dorfladen Fünfstetten, die Freien Bürger 2020 aus Genderkingen, die Mertinger Landjugend, der Helferkreis Monheim, die Freiwillige Feuerwehr Reimlingen, der Dorfladen Rögling und der Dorfladen Wolferstadt.

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Die Liste wird praktisch täglich länger. „Ich hoffe, dass wir noch viele Ehrenamtliche für die kommunalen Projekte gewinnen können“, so Landrat Stefan Rößle. Weiter dankt er den schon aktiven Initiativen und den Ehrenamtlichen für ihr Engagement.

Bedürftige können sich an mehreren Stellen informieren

Eine landkreisweite Sammlung und Bündelung dieser Initiativen und eine Gesamtdarstellung mit Angabe von Kontaktdaten und Ansprechpartnern soll nun die Vernetzung der Hilfesuchenden und der Hilfebietenden erleichtern. Bedürftige können sich daher nun über das Regionalportal unter www.donauries.bayern/coronahilfe, bei ihrer Gemeinde oder telefonisch über das Unterstützungsnetzwerk Donau-Ries unter der Rufnummer 0906/74-143 informieren. Gesteuert wird das Unterstützungsnetzwerk über die Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement in der Stabsstelle Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit, an die man sich auch unter der Mail-Adresse ehrenamt@lra-donau-ries.de wenden kann. (pm)

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