Newsticker

Wirtschaftsweise: Teil-Lockdown kaum Auswirkungen auf Wirtschaftskraft

Fußball

07.10.2017

Großes Derby-Wochenende

Schönebergs Torhüter Tobias Vater wird gegen den TSV Kirchheim wieder allerhand zu tun bekommen.
Bild: Andreas Lenuweit

Nicht nur in der Kreisliga geht es hoch her. Auch in den Ligen darunter kommt es zu spannenden Nachbarschaftsduellen. Dabei geht es nicht nur um die lokale Vorherrschaft.

In Dirlewang haben sie seit dem Aufstieg von kaum etwas anderem geredet, als von dieser Partie: Endlich einmal gegen den TSV Mindelheim um Punkte spielen (siehe Spiel der Woche). Doch auch andernorts kommt es am Wochenende zu Derbys, die ihre Spannung nicht nur aus den lokalen Gegebenheiten beziehen. Ein Überblick:

Bad Wörishofen Türkheim

Früher in der Bezirks- und Kreisliga, heute eben in der Kreisklasse: Das Nachbarschaftsduell zwischen dem FC Bad Wörishofen und dem SV Salamander Türkheim sorgt immer noch für Prickeln bei Spielern und Zuschauern. Auch wenn sich die Rivalität seit einigen Jahren durch die Zusammenarbeit bei der JFG Wertachtal etwas entspannt hat. Die Spieler kennen sich mittlerweile seit Jahren, haben bis zur A-Jugend gemeinsam um Punkte gekämpft.

Nun geht es für die Heimatvereine um Punkte in der Kreisklasse. Und die haben beide Teams nötig: Der FCW, um sich nach dem schwachen Saisonstart aus dem Tabellenkeller zu verabschieden. Und der SVS, um weiter die Tabellenführung zu behaupten. „Wenn der Knoten einmal platzt, dann geht es aufwärts“, hatte FCW-Trainer Christian Vogel vor Wochen prophezeit. Und siehe da: Dem ersten Saisonsieg (1:0 gegen Eppishausen) folgten ein weiterer Sieg und ein Unentschieden. Die Abstiegsränge hat der FCW zwischenzeitlich verlassen und belegt aktuell Platz neun.

Die Bilanz vor dem Derby spricht jedoch eindeutig für Türkheim: Der letzte Punktspielsieg des FCW stammt vom April 2010. Seitdem haben die Türkheimer sieben Punktspiele gewonnen, nur eines endete Unentschieden. Die Türkheimer sind in der Liga nun seit sieben Spielen ungeschlagen, stellen den besten Sturm und die beste Abwehr der Liga.

Schöneberg – Kirchheim

Der Klassiker in der Kreisklasse. Auch diese beiden Teams standen sich schon in der Kreisliga gegenüber, zuletzt in der Saison 2007/08. Die Bilanz aus den vergangenen zehn Jahren: Sieben Kirchheimer Siege, vier Schöneberger Erfolge – und nur ein Unentschieden. Da die Schöneberger vergangene Saison ihren Ausflug in die Kreisliga hatten, fiebert man dem Derby nun umso mehr entgegen.

Zudem spielt auch der aktuelle Tabellenstand eine Rolle. Während der TSV Kirchheim mit 19 Punkten auf Rang drei auf Tuchfühlung zum Spitzenreiter Türkheim ist (20), liegen die Schöneberger mit 14 Punkten derzeit auf Platz sechs.

Pfaffenhausen – Unterrieden

In der abgelaufenen B-Klassen-Saison war im Prinzip schon vor der Saison klar, dass beide Mannschaften den Aufstieg schaffen würden. Die Frage war nur, ob als Meister, Zweiter oder Dritter. Den Titel holten sich letztlich die Pfaffenhausener, Unterrieden schaffte als Dritter den Sprung in die A-Klasse. Der TSV Pfaffenhausen belegt derzeit den sechsten Platz, musste zuletzt aber eine 1:3-Heimniederlage gegen den TSV Markt Wald verdauen.

Auch der SC Unterrieden geht mit der Bürde einer 1:5-Heimniederlage aus der Vorwoche gegen den SV Salgen/Bronnen in das Derby. Auch, weil Altmeister Stojan Dodig im Sturm diesmal nur einmal erfolgreich war und sein Sturmpartner Saeed Al Khalil verletzt fehlte. Zudem handelten sich die Unterrieder gleich drei Platzverweise ein. Michael Wohnlich und Timur Ibis sind nach ihren Roten Karten für das Derby in Pfaffenhausen gesperrt. „Wenn wir die Disziplin in den Griff kriegen und Ordnung ins Spiel, dann ist was drin für uns“, sagt Unterriedens Trainer Peter Betz, der höchsten Respekt vor dem Gegner hat.

„Pfaffenhausen hat talentierte Einzelspieler und einen erfahrenen Coach. Das ist mit das Beste, was die Liga zu bieten hat.“ Seine eigene Mannschaft sei nach dem Aufstieg noch nicht so ganz angekommen in der neuen Liga: „Wir waren eigentlich nie schlechter, als der Gegner. Aber wir verlieren enge Spiele halt“, sagt er. Gegen Pfaffenhausen muss er nur auf die zwei gesperrten Spieler verzichten, Stürmer Al Khalil ist wieder im Kader.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren