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Polizeireport

28.11.2019

Trickbetrüger geben nicht auf

Falsche Polizeibeamte rufen quer durch den ganzen Landkreis Leute an

Insgesamt acht Mal haben Trickbetrüger am Dienstag zwischen 18.30 Uhr und 19.30 Uhr Anwohner aus den Bereichen Finningen, Holzheim, Lutzingen, Dillingen, Buttenwiesen, Schwenningen und Bissingen angerufen. Die Betrüger gaben sich als angebliche Polizeibeamte aus und versuchten so an Daten und Vermögenswerte zu gelangen.

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Die Masche war nach Angabe der Dillinger Polizei immer die Gleiche: In allen Fällen erklärten die Betrüger am Telefon, dass in unmittelbarer Nähe Einbrecher festgenommen wurden, die einen Zettel mit Adressen der Angerufenen dabei hatten. In einem Fall gab sich der Täter als angeblicher Kriminalkommissar Krämel aus, der aufforderte Türen und Fenster geschlossen zu halten.

In allen Fällen reagierten die Angerufenen sofort richtig und gaben weder private Daten preis, noch ließen sie sich auf etwaige Forderungen ein. Stattdessen beendeten sie die Gespräche und informierten die „richtige“ Polizei, sodass es zu keinem Vermögensschaden kam.

Trickbetrüger geben nicht auf

Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten.

Oftmals wird bei den betrügerischen Anrufen eine manipulierte Anrufernummer angezeigt, unter anderem auch die Notrufnummer der Polizei 110. Die Polizei verwendet diese Notrufnummer niemals für ausgehende Anrufe. Wer bei der 110 anruft, kann sich dort vergewissern, ob tatsächlich Polizeibeamte angerufen haben. Man sollte sich niemals verbinden lassen und keine unbekannten Personen in die Wohnung lassen, die sich nicht legitimieren können. (pol)

und Verhaltenstipps finden sich auch unter www.polizei-beratung.de

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