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Handball-Bezirksoberliga

17.01.2020

Aichacher Männer peilen Befreiungsschlag in Schwabmünchen an

Lorenz Hartl (hier im Hinspiel gegen Schwabmünchen) wird den Aichacher Handballern im Rückspiel am Samstag fehlen.

Warum Trainer Manfred Szierbeck vor dem Rückrundenauftakt in Schwabmünchen Zuversicht verbreitet. Und das obwohl einige Spieler fehlen.

Wie oft haben die Handballer des TSV Schwabmünchen und des TSV Aichach im Laufe der vergangenen Jahre die Klingen gekreuzt? Tolle Duelle waren darunter, früher sogar in der Bayernliga. Von solchen Zeiten kann man derzeit in beiden Lagern nur träumen. Die Aichacher, die am Samstag um 18 Uhr in Schwabmünchen zu Gast sind, brauchen Punkte, um im Abstiegskampf bestehen zu können. Die Hausherren werden mit höchster Wahrscheinlichkeit mit einer Rückkehr in die Landesliga in diesem Jahr nichts zu tun haben.

Aichachs Trainer Manfred Szierbeck räumt ein, dass er dem Team aus Schwabmünchen ein besseres Abschneiden als bislang mit 13:9 Punkten zugetraut hätte: „Ich bin davon ausgegangen, dass sie das Potenzial hätten, um vorneweg zu spielen. Das hat sich erledigt. Gut für uns.“ Warum der vermeintliche Titelfavorit in Haunstetten, Bobingen und Kissing leer ausging und zudem daheim dem Spitzenreiter aus Göggingen unterlag, das vermag sich Szierbeck, bekannt als profunder Kenner der BOL, nicht so recht zu erklären. Das jüngste Unentschieden vor eigenem Publikum (27:27 gegen Lauingen-Wittislingen) stimmt den Gästecoach durchaus zuversichtlich: „Ich sehe eine reelle Chance, dass wir am Samstag punkten könnten. Ich bin immer positiv gestimmt als Trainer, das muss ich auch sein.“ Damit den Worten nun Taten folgen, müsse aber alles passen.

Lorenz Hartl fehlt aufgrund Handball-EM

Was seine Zuversicht stärkte, das war der jüngste Auftritt in Göggingen. Dort setzte sich der Spitzenreiter zwar erwartungsgemäß mit 29:23 Toren durch, doch die Vorstellung nach der Pause brachte zum Ausdruck, dass die Aichacher auch einem Topteam Paroli bieten können. Darum besteht durchaus die Hoffnung, dass im zweiten Auswärtsspiel des Jahres zum Auftakt der Rückrunde der Knoten platzen könnte. Bislang gab es in fremden Hallen ausschließlich Niederlagen. Und darum fällt die Bilanz zur Halbzeit der Saison 2019/20 auch nur durchwachsen aus. Neun Punkte in elf Partien wurden geholt, diese Bilanz ist durchaus ausbaufähig im Laufe der nächsten Wochen.

Ein Thema bereitet dem Trainer Kopfzerbrechen. Im Training war der Kreis seiner Handballer ein kleiner. Yannik Braun leidet nach wie vor an einer Bindehautentzündung, die bereits am vergangenen Samstag einen Einsatz verhinderte. Daran hat sich in der Zwischenzeit noch nichts geändert. Oliver Huber plagt sich mit einer Knieverletzung rum, ob die rechtzeitig abklingt, ist ungewiss. Nicht zum Kader wird neben Urlauber Thomas Bauer auch Lorenz Hartl gehören. Seine Freundin hat ihm ein originelles Geschenk präsentiert: eine Eintrittskarte für die Handball-EM in Wien, dazu eine Übernachtung. Sebastian Leopold, der in Frankfurt eine Ausbildung absolviert, wird mit von der Partie sein, er kommt für die Position in der Mitte des Rückraums in Betracht.

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