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Hallenfußball

26.12.2019

Aichacher Weihnachtscup: Heimische Teams scheitern im Viertelfinale

Einige technisch anspruchsvolle Aktionen, wie hier von Elias Sultani (BC Aichach) gegen den späteren Finalisten TSV Friedberg, bekamen die rund 230 zahlenden Zuschauer beim Weihnachtscup des BCA zu sehen. Am Ende scheiterte der Gastgeber bereits im Viertelfinale. Neuling TSV Göggingen gewann.
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Einige technisch anspruchsvolle Aktionen, wie hier von Elias Sultani (BC Aichach) gegen den späteren Finalisten TSV Friedberg, bekamen die rund 230 zahlenden Zuschauer beim Weihnachtscup des BCA zu sehen. Am Ende scheiterte der Gastgeber bereits im Viertelfinale. Neuling TSV Göggingen gewann.

Der BC Aichach scheidet schon früh aus. Neuling Göggingen gewinnt das Turnier trotz schlechter Ausgangsposition. Friedberg kommt mit sechs Mann ins Endspiel.

Wer auf Platz vier nach der Vorrunde steht, hat bei einem Hallenturnier meist keine Chancen mehr auf den Sieg. Nicht so beim Aichacher Weihnachtscup. Der TSV Göggingen konnte sich am Ende des Hallenturniers auch beim Modus bedanken. Denn anstatt nach der Gruppenphase gleich in die Halbfinals zu gehen, gab es bei der Traditionsveranstaltung des BC Aichach diesmal die Viertelfinalpartien. Das hatte zufolge, dass nach der Vorrunde nur der TSV Weilach und der SV Wulfertshausen die Koffer packen mussten. Am Ende reckten die Augsburger den Siegerpokal in die Höhe.

Für die drei Mannschaften aus dem Norden des Wittelsbacher Landes lief es vor rund 230 zahlenden Zuschauern nicht optimal. Wobei es nach der Gruppenphase sowohl für den VfL Ecknach als Gruppenzweiten als auch für den TSV Hollenbach als Gruppensieger sehr gut aussah. Die Ecknacher zeigten sich mit 13 Treffern besonders torhungrig in der Vorrunde und die Hollenbacher unterlagen nur im abschließenden Gruppenspiel gegen Friedberg. Doch beide konnten ihre gute Ausgangsposition nicht nutzen. Bei den Ecknachern war die Treffsicherheit gegen den FC Stätzling plötzlich weg. Der FCS war das clevere Team und siegte verdient mit 3:0. Ecknachs Coach Andreas Rappel war etwas enttäuscht: „Wir haben im Viertelfinale unser schlechtestes Spiel gemacht. Aber wir hatten Spaß, der Modus hat mir gefallen, wobei für meinen Geschmack etwas zu viel hoch und weit gespielt wurde.“ Der 35-Jährige hört im Sommer beim VfL als Coach der Zweiten auf und möchte in der Frühjahrsrunde nochmals oben angreifen: „Das wäre toll. Ich werde zur neuen Saison definitiv kein Traineramt mehr machen. Mal sehen, ob ich auch als Spieler pausiere. Lang genug bin ich ja dabei.“

Viertelfinale zwischen Mering und Friedberg, hier mit tollem Trick von Kevin Makowski.
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Bild: Sebastian Richly

Viertelfinale: Aichach, Hollenbach und Ecknach scheitern

Die Hollenbacher lagen gegen den TSV Göggingen lange mit 0:1 zurück. David Burghart glich zwei Minuten vor dem Ende aus. Dann holte sich Dennis Ruisinger nach einem Foul eine Zwei-Minuten-Strafe ab. Hollenbach spielte in Unterzahl auf Sieg und kassierte per Sonntagsschuss den K.o.-Treffer. Das sah auch Martin Aechter so, der das gemischte Team aus drei Mannschaften coachte: „Da müssen wir cleverer sein und uns ins Neunmeterschießen retten“, so der 32-Jährige, der nach der Vorrunde gerne weitergekommen wäre: „Als Gruppenerster wills du natürlich mehr, aber Göggingen hat nicht unverdient gewonnen. Es hat dennoch Spaß gemacht.“

Aichacher Weihnachtscup: Heimische Teams scheitern im Viertelfinale

Der BC Aichach machte erst im abschließenden Gruppenspiel den Einzug ins Viertelfinale klar. Dort war der BCA nur Außenseiter gegen den TSV Dachau. Nach dem 0:2 sah alles nach einem Ausscheiden aus, doch Torjäger Marcus Wehren hatte etwas dagegen und erzwang das Neunmeterschießen. Hier versagten den Aichachern allerdings die Nerven. Da half auch eine traumhafte Parade von Torhüter Hannes Helfer nichts. Trainer Markus Winkler war nicht ganz zufrieden: „Wir sind nie in Fahrt gekommen. Das Ausscheiden war unglücklich. Es war ein ausgeglichenes Turnier.“

Dezimierte Friedberger werden Zweiter beim Weihnachtscup

Der TSV Friedberg zog dank eines bärenstarken Kevin Makowski ins Halb- und später ins Finale ein. Beim Erfolg gegen Mering gelangen ihm alle drei Treffer. Gegen Dachau im Halbfinale half hinten der Pfosten und vorne Makowski, der in der Schlussminute für den einzigen Treffer der Partie verantwortlich war. Zu dem Zeitpunkt waren die Friedberger schon nur noch zu sechst, denn Aushilfstorhüter Benjamin Fink brach sich das Kahnbein im rechten Handgelenk. Daraufhin musste der spielende Coach Markus Specht zwischen die Pfosten.

Der hielt gut, war im Finale gegen den TSV Göggingen dann aber im Pech. Nach einem Pass des Gögginger Torhüters ging der Ball an Freund und Feind vorbei, sprang an die Latte und von Spechts Rücken ins eigene Tor. Erst nach dem 0:2 wachten die Friedberger auf. Zunächst traf Michael Fischer. Als Kevin Makowski 30 Sekunden vor dem Ende per Freistoß ausglich, wehrte die Hoffnung auf den Turniersieg aber nur kurz. Denn im Gegenzug stellte Göggingen auf 3:2 und legte sogar noch einen Treffer nach.

Zumindest einen Trostpreis gab es für die Friedberg, denn Makowski erhielt mit seinen acht Treffern die Torjägerkanone. Zum besten Torhüter wurde Dachaus Dimitrios Kalogeropoulos gewählt. Bester Spieler wurde Stätzlings Maximilian Heiß, der den FCS im Halbfinale gegen Göggingen in Führung schoss, im Neunmeterschießen aber verschoss.

Die Dachauer Bank muss tatenlos zuschauen, wie Ecknachs Michael Eibel den Ball ins leere Tor schiebt. Am Ende scheiterte der VfL aber im Viertelfinale.
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