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Kreisliga Augsburg

03.09.2018

Gebrauchter Tag für Tabellenführer

Kampf war Trumpf im torlosen Derby zwischen dem FC Horgau und dem SSV Margertshausen. Hier beharken sich Michael Vogele (links) und Stefan Holl.
Bild: Marcus Merk

Dinkelscherben verliert gegen Schusslicht. Margertshausen verhindert spannendes Derby und beim SSV Anhausen ärgert man sich über Westheim

Die Überraschung des siebten Spieltages in der Fußball-Kreisliga Augsburg lieferte der TSV Dinkelscherben. Allerdings im negativen Sinn. Der Spitzenreiter unterlag Schlusslicht FC Königsbrunn mit 1:2. Zu seinem ersten Saisonsieg kam der TSV Zusmarshausen. Die Ludl-Schützlinge mussten aber bis zur 81. Minute warten, ehe der erlösende Treffer zum 1:0 gegen den TSV Leitershofen fiel. Torlos trennten sich der FC Horgau und der SSV Margertshausen, weil die Gäste mit ihrer Mauertaktik ein richtiges Fußballspiel verhinderten. Die SpVgg Westheim feierte beim SSV Anhausen einen 4:2-Sieg und freut sich jetzt auf das Derby gegen den TSV Neusäß am kommenden Mittwoch.

(0:2). Einen komplett gebrauchten Tag erwischte der Tabellenführer, der urlaubs- und verletzungsbedingt auf sechs Spieler verzichten musste, gegen das bis dato sieglose Schlusslicht und verlor völlig unnötig. Bei beiden Gegentoren verteilte die TSV-Hintermannschaft Geschenke: Beim 0:1 durch ein Eigentor trudelte der Ball trotz mehrerer Rettungsversuche unglücklich vom Innenpfosten ins Tor (23.). Auch beim zweiten Gegentreffer profitierte Marcel Aue vom unzureichenden Defensivverhalten (35.). Noch vor der Pause hätten die Lila-Weißen ausgleichen können, aber Simon Achatz (Latte) und Simon Motzet scheiterten knapp. Nach deutlichen Worten in der Halbzeitpause hätten die Kaiserberg-Kicker bereits binnen weniger Minuten das Spiel drehen können, aber zweimal scheiterte zunächst Hakan Avci am starken Gästekeeper Herget (50., 52.). Der trickreiche Josef Kastner sowie Simon Achatz vergaben zweimal in aussichtsreicher Position. Nach Gelb-Rot für Gästespieler Mehmedovic (82.) traf Kastner schließlich noch zum 1:2 (85.), aber mit viel Glück rettete der FCK einen völlig überraschenden Sieg über die Zeit. (maku)

(0:0). In einer ansehnlichen Partie mit zwei spielfreudigen Mannschaften erwischt Zusmarshausen den etwas besseren Start. Jedoch werden die Chancen nicht aufs Tor der Gäste gebracht. Die Partie wird immer körperbetonter, und so wird verhältnismäßig oft der Gelbe Karton gezückt. Beide Teams schenken sich nichts und können immer wieder Nadelstiche nach vorne setzen, jedoch nicht vollenden. Nach dem Seitenwechsel die Großchance für die Gäste aus Leitershofen: Der eingewechselte Zusser Tom Günther klärt auf der Linie. Drauf und dran endlich den erlösenden Treffer zu erzielen, werden Foulspiels ausgepackt, um den Gegner zu stoppen. Aus einer solchen Szene gibt es folgerichtig einen Freistoß aus dem linken Halbfeld für Zus. Der Ball wird immer länger, und am langen Pfosten steht Patrick Steinle, der schließlich den Siegtreffer für Zusmarshausen in der 81. Minute per Kopf erzielt. (MR-)

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(0:3). Trotz massiver Personalprobleme– es fehlten sechs Stammspieler – zog sich die Heimelf gegen die favorisierten Gäste achtbar aus der Affäre. Einer Spielverlegung hatte die SpVgg Westheim nicht zugestimmt. So viel zum Thema Fairness. Bereits nach zwei Minuten gingen die Gäste in Führung, als Benjamin Walter einen Abwehrfehler gnadenlos zum 0:1 ausnutzte. Auch das 0:2 fiel unglücklich, als Mark Hofmann die Kugel ins eigene Tor abfälschte (31.). Nachdem sich der SSV einen unnötigen Ballverlust geleistet hatte, war es Stefan Egger, der das 0:3 markierte (35.). Wer nun glaubte, Anhausen würde ob des klaren Rückstandes das Spiel abschenken, sah sich getäuscht. Im zweiten Durchgang waren die Gastgeber die bessere Mannschaft und hatten auch beste Möglichkeiten zum Anschluss. Einem umstrittenen Elfer verwandelte Marcel Burda zum 0:4 (74.) und sorgte damit für die endgültige Entscheidung. Die nie aufgebenden Platzherren belohnten sich in der Schlussphase mit zwei Treffern durch Seppi Guggenberger (84.) und Matthias Belak, (90.) zum 2:4. (zer)

. Die Gäste verhinderten mit ihrer robusten Spielweise und Mauer-Taktik ein spannendes Derby. Dabei ließen sie die Platzherren bis auf 20 Meter anrennen, um dann massiert von der gestaffelten Abwehr aus zu agieren. Knapp eine Stunde hatte der heimische Torhüter Marco Fischer nicht einen Ball zu halten. Schon in der zweiten Minute deutete sich das Schusspech bei der Möglichkeit von Maximilian Vogele an. Auch die folgenden Freistöße von Tögel, Blochum und Kirschner wurden von Gästetorwart Thomas Wunn pariert oder waren zu ungefährlich. Je trüber das Wetter wurde, desto planloser wurde das Anrennen der Rothtaler. Es fehlten die Überraschungsmomente und die Standards waren keinesfalls zwingend. Gegen Spielende wirkten die Kleeblätter auch kraftlos. Fast hätte Gästestürmer Daniel Hafner bei einer der wenigen, aber größten Chance kurz vor dem Abpfiff den Coup gelandet – er vergab. (mase)

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