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Fußball

20.02.2018

Bereit für neue Herausforderungen

Kreis Augsburg setzt auf eine bewährte Führungsriege. Mehrkosten für Vereine

Der Fußballkreis Augsburg, unter dessen Dach auch die Vereine aus dem Lechgebiet beheimatet sind, hat sich beim Kreistag in Neusäß unter den Augen von BFV-Präsident und DFB-Vizepräsident Rainer Koch für die kommenden vier Jahre mit bewährten Kräften neu aufgestellt und ausgerichtet. Im Amt bestätigt wurden Carola Haertel ( Friedberg) als Kreisvorsitzende, Reinhold Mießl ( Täfertingen) als Kreisspielleiter und Oskar Dankesreiter ( Thierhaupten) als Kreisjugendleiter. Zum neuen Kreisbeauftragten für den Frauen- und Mädchenfußball wurde Sebastian Eisenhut gewählt. Er folgt auf Michelle Kois.

Bestätigt wurde der bereits gewählte Thomas Färber als Kreis-Schiedsrichterobmann. Harald Schnitzlein (Sportgerichtsvorsitzender) und Till Hofmann (Ehrenamtsbeauftragter) komplettieren den Kreisausschuss. „Ich freue mich, dass mir die Delegierten erneut das Vertrauen geschenkt haben. Gemeinsam mit meinen Mitstreitern im Kreisausschuss und den Vereinen werde ich alles daran setzen, die Herausforderungen, die in den kommenden vier Jahren auf uns warten, zu meistern“, erklärte Haertel. 321 Vereinsdelegierte nutzten in der Neusässer Stadthalle die Möglichkeit, die Verbandsarbeit und die Entwicklung des Amateurfußballs in der Region aktiv mitzugestalten. Sie waren aufgerufen, ihre Meinung zu möglichen Reformen im Spielbetrieb zu äußern.

Für die Abschaffung der Sonderregelung auf Kreisebene (Paragraf 34 Spielordnung), dass neben drei Spielern, die in der höherklassigen Mannschaft ab der Pause zum Einsatz kamen, noch drei weitere eingesetzt werden dürfen, die von Anfang an aufgelaufen sind, sprachen sich 42,9 Prozent aus. Dagegen 57,1 Prozent. „Das verstehe ich nicht“, meinte Kreisspielleiter Reinhold Mießl. Er hält die allgemeingültige Regelung, dass ein Spieler, der in der ersten Mannschaft zum Einsatz kam, für zwei Spiele oder zehn Tage für die untere Mannschaft gesperrt ist, für gerechter.

Für die Möglichkeit, künftig wieder A-Junioren mit Vollendung des 18. Lebensjahres in Herrenmannschaften einsetzen zu dürfen, sprachen sich hingegen 72,6 Prozent aus (dagegen 27,4 Prozent). Für die Erhöhung der Anzahl an möglichen Auswechslungen auf Kreisebene auf fünf sprachen sich 47,3 Prozent aus, dagegen 52,7 Prozent. Ein Antrag der JFG Neuburg, die Liveticker-Pflicht im höheren Junioren-Bereich (Verbands- und Bezirksebene) aufzuheben, wurde mit deutlicher Mehrheit abgelehnt.

Die Pläne und die künftige Ausrichtung bei den Verbandsfinanzen wurden den Teilnehmern wie schon bei den kürzlich veranstalteten 24 runden Tischen in ganz Bayern ausführlich dargelegt. Der jährliche Mehrbedarf des BFV in Höhe von 1,5 Millionen Euro für verschiedenste Projekte soll dabei zu einem Drittel vom BFV selbst erbracht werden, ein Drittel soll aus Gebührenanpassungen bei den Trainerlizenzen erwirtschaftet werden und ein Drittel soll wie beim BFV-Gesamthaushalt von den Vereinen geschultert werden. Konkret sind das 120 Euro je Verein. (al)

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