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Hohe Energiepreise
11.08.2022

Günstiger Tanken, billiger Nahverkehr: Das steckt im 17-Milliarden-Euro-Paket

Die Koalition hat sich auf eine Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe für drei Monate geeinigt.
Foto: Carsten Koall, dpa (Symbolbild)

Die Energiepreise sind stark gestiegen – vor allem wegen des Kriegs in der Ukraine. Nun reagiert die Ampel-Regierung mit einem Energie-Entlastungspaket. Autofahrer, Familien und Bedürftige sollen profitieren.

Die Spitzen der Ampel-Koalitionspartner SPD, Grüne und FDP haben angesichts der gestiegenen Energiepreise ein Entlastungspaket beschlossen. Am 27. April wurde das milliardenschwere Paket durch den Bundesrat gewunken. Mit diesem sollen Bürgerinnen und Bürger entlastet werden und Deutschland unabhängiger in der Energieversorgung werden. Das gaben Spitzenpolitikerinnen und -politiker der Ampel-Parteien bei einer Pressekonferenz bekannt.

Energie-Entlastungspaket: Tanken und Nahverkehr günstiger, Geld für Familien und Bedürftige

Die wichtigsten Punkte des Energie-Entlastungspakets im Überblick:

  • 300 Euro Bonus: Jeder einkommensteuerpflichtige Erwerbstätige, der in den Steuerklassen 1 bis 5 einsortiert ist, soll eine Pauschale von einmalig 300 Euro brutto bekommen. Das Geld wird vom Arbeitgeber als Zuschuss zum Gehalt ausgezahlt, bei Selbstständigen wird stattdessen die Steuer-Vorauszahlung gesenkt. Die Pauschale unterliegt der Einkommensteuer. Wer einen hohen Steuersatz hat, bekommt am Ende also entsprechend weniger raus – wer unter dem Grundfreibetrag bleibt, profitiert von der vollen Summe.
  • Günstiger Tanken: Die Energiesteuer auf Kraftstoffe wird abgesenkt. Die Maßnahme gelte befristet für drei Monate und soll Pendler und Firmen entlasten. Sie mache bei Benzin 30 Cent und bei Diesel 14 Cent pro Liter aus, rechnete Finanzminister Christian Lindner (FDP) vor. Die Regierung wolle auch ein Auge darauf haben, dass die Absenkung tatsächlich an die Verbraucher weitergegeben werde. Ein Tankrabatt, wie von Lindner zunächst vorgeschlagen, kommt dagegen genauso wenig wie ein generelles Tempolimit.
  • 9-Euro-Ticket: Es soll günstige Fahrkarten für den Nahverkehr geben. Die Koalition will bundesweit für 90 Tage ein Ticket für neun Euro pro Monat für den öffentlichen Personennahverkehr einführen. Dazu sollen die Länder entsprechende Mittel bekommen. Wie das Ticket genau funktionieren soll und wann es kommt, ist aber offen – ebenso die Frage, wie man mit Inhabern von Monats- oder Jahreskarten umgeht. Mehr Informationen gibt es hier: 9-Euro-Ticket für den ÖPNV: Alle Fragen, alle Antworten
  • Bonus für Familien: Familien sollen schnellstmöglich für jedes Kind ergänzend zum Kindergeld einen Einmalbonus in Höhe von 100 Euro über die Familienkassen ausgezahlt bekommen. Der Bonus werde auf den Kinderfreibetrag angerechnet, kommt also stärker bei Familien mit wenig Geld an.
  • Geld für Bedürftige: Wer Sozialleistungen bezieht soll zusätzlich zum bereits zuvor beschlossenen 100-Euro-Zuschuss eine weitere Einmalzahlung von 100 Euro bekommen. Ab Januar müssten dann die Regelbedarfe angesichts der Preissteigerungen angemessen erhöht werden. Verbraucherschützerinnen und -schützer kritisieren, ausgerechnet für die Menschen, die finanziell ohnehin nur schwer über die Runden kämen, reichten die Hilfen nicht aus.

Außerdem kündigte die Bundesregierung an, möglichst noch in diesem Jahr einen Auszahlungsweg über die Steuer-ID für ein Klimageld zu entwickeln. Damit soll ein einfacherer und unbürokratischer Weg für Direktzahlungen an Bürgerinnen und Bürger ermöglicht werden. Staatliche Einnahmen aus dem CO2-Preis im Verkehrs- sowie Wärmebereich sollen damit an die Bürgerinnen und Bürger zurückgegeben werden. Der Preis steigt in den kommenden Jahren stetig an, damit steigen die Benzin- und Dieselpreise sowie Kosten fürs Heizen mit fossilen Energieträgern. Der genaue Auszahlungsweg ist aber komplex.

Ampel-Koalition kündigt Maßnahmen für mehr Energieeffizienz an

Zudem verständigte sich die Koalition auf Maßnahmen für mehr Energieeffizienz. Das soll auch dazu beitragen, wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine die Abhängigkeit von Gas, Öl und Kohle aus Russland zu verringern.

  • Mehr erneuerbare Energien: Ab dem Jahr 2024 soll jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden – im Koalitionsvertrag war das bisher zum 1. Januar 2025 vorgesehen. Der Einbau von Gasheizungen wäre damit im Regelfall nicht mehr möglich.
  • Austausch von Heizungen: Es soll zudem der Rahmen dafür geschaffen werden, dass Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien ihre über 20 Jahre alten Heizungsanlagen austauschen können.
  • Wärmepumpe ja, Gasheizung nein: Außerdem soll eine große Wärmepumpen-Offensive mit staatlicher Förderung gestartet werden und Grünen-Chefin Ricarda Lang sprach von einem Ausstieg aus der Gasheizung.
  • Neue Regeln für Wohnungsbau: Ab 2023 soll im Wohnungsbau zudem der Effizienzstandard EH55 gelten. Verbraucherschützerinnen und -schützer begrüßen den Schritt im Grundsatz. Es sei aber "ärgerlich", dass die Bundesregierung die Höhe der Unterstützung "völlig offengelassen" habe, hieß es vom Verbraucherzentrale Bundesverband.

Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) hatte mehr Anstrengungen beim Energiesparen als Bedingung für ein Entlastungspaket genannt. Er hatte zum Beispiel Gasheizungen als "Auslaufmodell" bezeichnet.

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FDP-Chef Lindner sieht in der Einigung der Koalitionsspitzen einen Beweis für die Handlungsfähigkeit der Regierung. "Die Koalition ist der Überzeugung, dass wir die Menschen und die Wirtschaft angesichts dieser enormen Preissteigerungen kurzfristig und befristet schützen müssen", sagte der Finanzminister. Am Freitag sagte Lindner, der Umfang des Entlastungspakets belaufe sich in diesem Jahr auf rund 17 Milliarden Euro.

Söder: "Das Ampel-Paket bleibt hinter den Erwartungen zurück"

Kritik am Entlastungspaket kam von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). "Das Ampel-Paket bleibt hinter den Erwartungen zurück – zu wenig, zu kompliziert, nur für kurze Zeit und keine echte Entlastung der Wirtschaft", schrieb Söder auf Twitter. Gebraucht werde stattdessen eine Senkung der Mehrwertsteuer, um den Auftrieb der Energiepreise wirksam zu bremsen.

Außerdem dürften die Maßnahmen nicht nur drei Monate lang wirken. "Die Krise dauert länger", betonte er. Dass die Verlängerung der Laufzeit deutscher Atomkraftwerke nicht diskutiert worden sei, bezeichnete er als enttäuschend.

Video: dpa

Bereits zweites Energie-Entlastungspaket der Bundesregierung

Für die Besprechungen zum Entlastungspaket versammelten sich die Spitzen der drei Ampel-Parteien am Mittwochabend. Vorbesprechungen hatten in den vergangenen Tagen keinen Durchbruch gebracht. Im Vorfeld lagen einige konkrete Vorschläge auf dem Tisch, wie der Energiepreisschock für Verbraucher und Haushalte gedämpft werden kann.

Kanzler Scholz war am Donnerstag nicht bei der Pressekonferenz dabei, da er die Bundesrepublik auf den Sondergipfeln der Nato, der EU und der G7-Gemeinschaft vertritt. Scholz hat den Wählerinnen und Wählern im Bundestag versprochen, dass auf das erste Entlastungspaket noch ein zweites oben draufgesattelt wird.

Die Koalition hatte bereits vor vier Wochen ein erstes Entlastungspaket geschürt, das mehrere Milliarden Euro schwer ist. Der russische Überfall auf die Ukraine hat es aber zu wenig umfangreich erscheinen lassen. (mit dpa)

Alle Neuigkeiten zum Krieg in der Ukraine erfahren Sie jederzeit in unserem Live-Blog.

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25.03.2022

Ein Tropfen auf den heissen Stein- mehr und nicht weniger sind die Massnahmen. Austausch von Heizungen oder Wärmepumpen Einbau sind bei Mietwohnungen (Wohnblocks) nur bedingt bis gar nicht möglich. Da sind Gasheizungen auf lange Sicht die wirtschaftlichste Lösung. Absenkung der Raumtemperatur auf 20 Grad ist auch praktikabel. Und aktuell zum Benzin/Dieselpreis- der wird sich nach Kriegsende zwar auf höherem Niveau als vorher einpendeln wird ebenso wie das strenge Sanktionsregime. Kein Speise wird so heiss gegessen, wie sie gekocht wird- wenn sich erst die Emotionen nach Kriegsende gelegt haben. Bin selbst SUV Fahrer und muss nun eben mit den gestiegenen Kosten leben - Ausgleich durch Einsparung an anderer Stelle, bewusster private Fahrten planen, aber genereller Verzicht oder autofreie Tage NEIN DANKE. Weitere Energieopfer als Solidarität für die Ukraine Frieren und Verzicht aufs Auto - NEE.

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25.03.2022

Keine Sorge, der Staat verdient am Treibstoff trotzdem noch mehr als genug und vor allem mehr als zuvor. Wer Spaß haben will, der rechnet nach. Wer nicht rechnen will, glaubt es einfach oder eben nicht. Zudem werden wir Deutschen schon immer bei Preisen verschaukelt und abgezockt. Die Konzerne greifen bei uns gerne ordentlich hin. Nicht nur beim Sprit, sondern auch bei in der BRD hergestellten Produkten, die im Ausland (trotz Export, etc) dann billiger als bei uns zu haben sind (Medikamente, KFZ - Stichwort günstige Reimport, etc.). In anderen EU Ländern sind Mehl und Öl nicht knapp, wie kommt es?

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24.03.2022

Vielleicht sollte man einfach einiges klarstellen:
Es handelt sich hier nicht um ermäßigten Sprit
Der Preistreiber ist hier das Finanzministerium, welches hier schlicht dreist doppelt abkassiert!

Kraftfahrzeugsteuer:
Dieselfahrzeuge 9,50 € je 100 ccm (da Dieselkraftsoff subventioniert - aktuell 0,14 € auf Dieselkraftstoff und 0,30 € auf Benzin) - is nich
Co2 Beitrag

Spritpreise:
CO2 Steuer pro Liter (obiger CO2 Preis müsste daher entfallen - Doppelbesteuerung)
Diesel Aufpreis muss entfallen, da nicht mehr subventioniert

Der Staat besteuert den Sprit mit nahezu 200 %
(er frisst den Kuchen und gibt uns ein paar Krümel ab)

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24.03.2022

"Der Staat besteuert den Sprit mit nahezu 200 %
(er frisst den Kuchen und gibt uns ein paar Krümel ab)"

Sie plappern Unsinn. Beim Benzin sind etwas weniger als die Hälfte Steuern und Abgaben, beim Diesel 2/5: https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/tipps-zum-tanken/7-fragen-zum-benzinpreis/

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24.03.2022

Obendrauf kommt die Märchensteuer. D.h. je höher der Spritpreis, desto höher die Staatseinnahmen. Für die Senkung muss der Staat folglich keinen Cent ausgeben, er nimmt nur ein bischen weniger ein.

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25.03.2022

Bei der Kfz Steuer gebe ich ihnen recht. Die war/ist gegenüber Benzin um 18 ct. gekürzt, dafür aber die Kfz-Steurer extrem erhöht. Allerdings ist beim jetzigen Preis nicht der Staat schuld. Ein beispiel: in Frankreich, Spanien,Portugal wad der Spritpreis gegenüber Deutschland schon immer um ca. 20 ct,/ltr (+/-) höher, jetzt ist er um diesen ct-Betrag billiger! Hier "zocken" die Mineralölgesellschaften die Deutschen gewaltig ab. Hier ist das Problem! Sollte die Senkung der Steuer so durchgehen werden wir feststellen, dass das den Preis nicht voll um diesen Betrag reduzieren wird und man wird dann "feststellen", dass die Preise lt. den Mineralölgesellschaften "leider wieder steigen wegen Transportkosten, weniger Öl, Hamsterkäufe, usw."!

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24.03.2022

"Die SUV Fahrer verdienen mit dem Fahren zur Arbeit das Geld, das der Staat für die nicht Arbeitenden mit vollen Händen ausgibt. "
,
Dieses ewige SUV-Bashing nervt langsam! ich fahre auch einen SUV, einen VW Tiguan Diesel. Eigentlich nichts anderes wie ein höhergelegter VW Golf. Und mein Tiguan verbraucht 6,5 Liter Diesel.
Diesen Tiguan nutze ich hauptsächlich um in die Arbeit zu kommen, mein Geld zu verdienen und pro Jahr einen mittleren fünfstelligen Betrag an Einkommensteuer zu zahlen!! Und jetzt soll ich ein schlechtes Gewissen haben ???

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25.03.2022

Jeden Tag der Schmerz wenn Sie ein SUV sehen?

Ihr Dasein muss quälend sein...

>> VW T-Roc ist der neue Spitzenreiter <<

Da kommt dieses meistverkaufte SUV - der T-Roc auf Polo-Basis - mit seinen imposanten 4,24 Metern Länge und 1,57 Metern Höhe daher und bringt das linksgrüne Lager in Wallung - moralisch genau so schlimm wie die kulturelle Aneignung von Dreadlocks ;-)

P.S. In diesen FeWo Doppelparker mit 1,5 Metern Höhe hat mein Astra mit 1,48 Metern Höhe noch genau reingepasst. Da stellt sich natürlich für den klügeren Teil der Bewohner Deutschlands natürlich die Frage, ob nun 20 cm mehr Länge oder 9 cm mehr Höhe das größere Risiko für den streng national gedachten Klimaschutz sind.

(edit/mod/Verstoß NUB/ Verlinkung entfernt)

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25.03.2022

@Tambour: Sie profitieren sehr stark von der Meinungsfreiheit. :-)

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25.03.2022

@Alois und Peter

Ich bin froh, dass es noch normal denkende Menschen gibt. Danke für Ihre Kommentare.

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24.03.2022

Das hier sind typisch (!) Augsburger und oder typische Deutsche Kommentare !

In fer Ukraine schießen die in das Land eingefallen Russen aus Alles , was sich bewegt und werfen Bomben auf Kinderheime und Krankenhäuser ,
die Polen , Rumänen, Moldawier, Balten nehmen von Millionen vor der russischen Brutalitat Flüchtenden auf -

Hauptsache , die Deutschen finden wieder eine Gelegenheit , über ihr ja "ach so schlimmes Schicksal" zu jammern !

Dabei ist nicht nur die Pro-Russische Beschwichtigungs- und Einschläferungspolitik der Deutschen der Hauptgrund für das aktuelle Desaster -
die Deutschen haben sich wie Drogensüchtige vom verschlagen-hinterhältigen russischen Dealer abhängig gemacht wie kein anderes Land !

Der nächste , der Goldene Schuß wollten sich die immer im Jammertal fühlenden Deutschen dann von ihrem Dealer mit der bis vor 5 Wochen noch mit peinlichster Spiessigkeit verteidigten North-Stream verpassen lassen .

Deswegen sind ja gerade die Deutschen duejenigen , die die Sankrionen ausbremsen .

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24.03.2022

Es steht jedem frei die Geldempfängnisse, die sie bekommen, zu spenden, weil sie zu niedrig sind. Aber kaum ein Meckerer wirds tun. :-)

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25.03.2022

Natürlich sollte man dankbar für jede Erleichterung sein, aber mal ehrlich: Zu sagen man unterstützt mit € 300,- und das dann doch noch zu besteuern ist, wie wenn ich jemandem Pralinen schenke und dann die halbe Schachtel selber verputze. ;)

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25.03.2022

Wäre dann 200 € steuerfrei evtl. besser?

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25.03.2022

Also quasi eine kleinere Schachtel Pralinen, aber die dann dem Beschenkten unberührt überlassen?! - Ja, natürlich is das besser! :D

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24.03.2022

Ja ja, der Deutsche und sein Neid. Wenn ich die Kommentare so lese schießt gerade jeder gegen jeden.
Einmal Füße still halten und an die Bevölkerung der Ukraine denken, dann merkt man erst wie gut es einen geht.

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24.03.2022

"https://www.merkur.de/wirtschaft/energiepreise-entlastungen-bund-plaene-heizkostenzuschuss-rentner-corona-pendlerpauschale-zuschlag-news-zr-91416294.html"

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24.03.2022

jeder, der so wenig verdient, dass er keine steuern zahlt,
kein wohngeld bezieht, und kein hartz IV-aufstocker ist,
und sich mit einem nebenjob über wasser hält,
kriegt nichts

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24.03.2022

Erstens sind es 5,3 Prozent und das ist nur der Ausgleich für die Teuerung..warten Sie mal, bis Sie in Rente gehen, sie werden schnell wissen für was das ist..Rente=Almosen für 46 Jahre harter Arbeit (bei mir)

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24.03.2022

Und die Rentner? Wir bekommen kein Gehalt, aber Einkommersteuerpflichtig sind wir trotzdem!
Wieder so eine Ungerechtigkeit.

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24.03.2022

Auch die (kleinen) Selbstständigen, die z.B. ihr Fahrzeug für den Job brauchen, scheinen leer auszugehen.

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24.03.2022

Richtig!!! Eine Frechheit, gerade die, die alles schon geleistet haben!!

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24.03.2022

Richtig. Wir sehen mit dem Ofenrohr ins Gebirge.

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24.03.2022

Aber ihr bekommt jetzt 6% mehr Rente? Wofür? Die bekomme ich als Selbständiger nicht.

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24.03.2022

6% Erhöhung? Wieviel Arbeitnehmer bekommen die?

Ist man zum Erwerb der Rente auf eine Kfz-Nutzung angewiesen?

Wieviel Einkommensteuer zahlt der Durchschnittsrentner? Besonders wenn er keine anderen Einkünfte (wie Vermietung usw.) hat?
Übrigens auch ein Neugeborenes ist einkommensteuerpflichtig. Auch ein Schüler, ein Student, ein KITA-Kind, ...

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24.03.2022

>> Billige Nahverkehr-Tickets: Es soll günstige Fahrkarten für den Nahverkehr geben. Die Koalition will bundesweit für 90 Tage ein Ticket für neun Euro pro Monat für den öffentlichen Personennahverkehr einführen. <<

Wahrscheinlich wäre 3 Monate kostenlos preiswerter gewesen - da toben sich jetzt nur wieder die großen Tarifstrategen der Verbünde aus und verballern mehr Verwaltungskosten als die 9 Euro bringen.


>> Außerdem soll eine große Wärmepumpen-Offensive gestartet werden und Grünen-Chefin Ricarda Lang sprach von einem Ausstieg aus der Gasheizung. <<

Diese Offensive wurde von den Bürgern schon längst gestartet...

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/wirtschaft/heizung-umruesten-lange-wartezeiten-fuer-die-waermepumpe-17904328.html

Das grüne Verbot wird ab 2024 zu kalten Wohnungen führen, weil Deutschland ja viele neue Fachkräfte aber zu wenige Handwerker hat.

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24.03.2022

"Billige Nahverkehr-Tickets"
Wer ein Abo beim AVV hat wird der auch entlastet? Mein "Mobil-Abo 9 Uhr2 kostet 33,30 € pro Monat. Oder ist hier keine Entlastung für Stammkunden vorgesehen?

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24.03.2022

Warum? Ist ihr Abo wegen den Preissteigerungen teurer geworden?

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24.03.2022

Dann schauen wir mal an der Tankstelle. Der Kraftstoffpreis müsste dann ja über Nacht um den Nachlaß der Energiesteuer und dessen MWSt-Anteil fallen. Nimmt jemand Wetten an dass das die Konzerne binnen Tagen wieder gewinnbringend egalisieren werden?

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24.03.2022

Seit 2 Jahren wird die CO2-Steuer kassiert. Das Energiegeld als Kompensation gibts bis heute nicht. Und wo ist die Abschaffung des Soli Herr Lindner? Bla bla von gestern....

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24.03.2022

Die Regierung füttert weiter die Bürokratiekrake…

Die Idee ist vielleicht nicht schlecht, aber die unfassbar komplizierte und bürokratische Umsetzung sehe ich höchst problematisch.

Unser Verwaltungsapparat wächst und wächst und verschlingt immer mehr Steuergeld.
Von den 75€ die ausbezahlt werden gehen vermutlich nochmal 75€ für die Bearbeitung drauf (Beamte, Büro, Material, etc.).
Im Prinzip linke Tasche rechte Tasche mit Steuergeld und Schuldenaufnahme

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24.03.2022

Lindner wollte die besserverdienenden SUV-und Porschefahrer entlasten, ist dabei aber gott sei dank an Rot-Grün gescheitert. Jetzt
muss ein Tempolimit auf Autobahnen her, weiterhin sollten Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke länger laufen und wir sollten Gas
aus Katar beziehen, eine kluge Idee von Habeck, der Lindner die Schau stiehlt auf der ganzen Linie. All dies um unabhängig von
Putin-Gas zu werden. Scholz muss baldmöglichst die FDP-Minister, die sich als unfähig erweisen, entlassen und mit einer Minderheits-
regierung weitermachen oder auf Neuwahlen zusteuern.

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24.03.2022

Die SUV Fahrer verdienen mit dem Fahren zur Arbeit das Geld, das der Staat für die nicht Arbeitenden mit vollen Händen ausgibt. Die den Staat finanzierende Bevölkerung wählt ua die FDP. Stört Sie das? Es ist nun einmal so, daß diejenigen, die Harz IV beziehen, beim Benzin und Diesel keine Unterstützung benötigen. Denn wer das Auto nicht für die Arbeit braucht, der soll zuhause bleiben oder den ÖPNV nehmen.

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24.03.2022

@Andreas B.
Nicht nur SUV-Fahrer arbeiten. Auch viele mit Kleinwagen, Fahrradfahrer, ÖPNV-Nutzer usw. arbeiten. Auch wenn sie das vielleicht überraschen sollte.
Auch kann man mit einem spritsparenderen Fahrzeug zur Arbeit kommen. Von der Fahrweise auch mal ganz abgesehen.
Wenn jemand sich lieber ein Fahrzeug leistet, dass viel Sprit verbraucht dann kann er das ja gerne tun. Aber er braucht dann nicht jammern.

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24.03.2022

Wir haben aber ein allgemeines Wahlrecht und nicht Wer-zahlt-schafft-an-Wahlrecht. Es ist mir unverständlich wieso sich Rot und Grün in so vielen Dingen von der kleinsten Mitregierungspartei vor sich hertreiben lassen.

Die, die Ihrer Meinung nach eh nur faul auf dem Sofa liegen brauchen vielleicht kein Benzin, aber auch die haben Heizkosten und andere Mehrkosten die mit steigenden Energiepreisen einhergehen. Mit dem Regelsatz ist das kein Spaß mehr.

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24.03.2022

@ Harald

Wer jammerrt denn? Fakt ist, wer nicht arbeitet braucht auch kein ermäßigten Sprit. Wer arbeitet schon und da ist es vollkommen gleichgültig wer welches Auto fährt. Sie scheinen einwillkommener Nährboden für Framing zu sein. SUV, das böse Wort. :D

Schon mal geschaut wieviele Fahrzeuge von den Ökos und den Muttis herumgekarrt werden, die mindestens (!) so viel Sprit verbrauchen wie ein durchscnittliches "SUV"? Vans und insbesondere VW Busse? Sprit Säufer, Platz verschwender und schwer wie sonstwas. DIe ganzen Vans die herum gurken mit ein bis zwei Personen, den Coffee to go Becher in der Hand?

Ich bleibe dabei, wer sich von den anderen alimentieren lässt braucht keinen billigeren Sprit. Wer arbeiten geht schon.

Allerdings und das ist richtig, wer Hartz IV bezieht, der sollte angepasste Sätze für die Heizkosten erhalten und das 1/1 mit der Teuerung.

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24.03.2022

@Andreas B.

Wer jammert?

Hier zum Beispiel?
https://www.t-online.de/region/hamburg/news/id_91820370/autokorso-gegen-benzinpreis-wer-demonstriert-aus-diesem-grund-.html
Man beachte die Spritsparer im Bild. ;-)

Wer einen SUV fährt, ist nicht unbedingt jemand der arbeitet. Auch unter den SUV-Besitzern gibt es Hartzler.
Übrigens auch Nichtarbeitende wählen FDP. Zumindest haben mir das diese arbeitssuchenden Personen persönlich gesagt.

Übrigens gibt es beim Verbrauch durchaus Unterschiede. Auch bei Arbeitenden. Und da verbrauchen Kleinwagen eben wie sie richtig sagen weniger Sprit und auch Platz wie SUV und Kleinbusse. Und gerade hier könnten eben auch die Spritpreise zu einem Umdenken führen.

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24.03.2022

@Harald V.
der Spritverbrauch richtet sich nicht unbedingt nach der Größe des Fahrzeugs; es richtet sich an die Fahrweise und den politischen Gegebenheiten!

Ich habe einen Audi A6 Avant Diesel mit 3 Liter Hubraum und über 200 PS. Mein durchschnittlicher Spritverbrauch liegt unter 6.0 Liter/100 km.

Das Auto meiner Frau ist ein Kleinwagen und liegt bei einem Verbrauch von über 8.0 Liter/100 km.

Wenn ich jetzt diese 8 Liter verbrauchen will gibt es zwei Möglichkeiten:
- Stadtverkehr (politisch motiviert)
- mit 250 km/h auf der Autobahn

Also reden Sie nicht solchen Schwachsinn daher

Es gibt auch dummerweise ältere Mitmenschen, die lieber in einem höher gesetzten Chassis (SUV) einsteigen wollen, da dies ihrer Gesundheit bzw. körperlichen Befinden besser bekommt!

Sie wollen daher nicht allen Rentner unterstellen, dass sie sinnlose Raser sind - nach all Ihren Bemerkungen hier anscheinend doch.

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25.03.2022

@ Martin

Voll und ganz zutreffend.

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25.03.2022

@Martin M.
Der Spritverbrauch richtet sich in erster Linie nach Gewicht und Fahrweise. Eventuell noch nach Motor.

Das Gewicht ist nun mal oft bei größeren Fahrzeugen größer. Zudem sind die Herstellerangaben oft ein Witz. DIe Angaben dees Bordcomputers auch. Wobei hier die Abweichungen minimal sind.
Zum Vergleich Audi A6 und Kleinwagen. Was brauchen die beiden Diesel oder Super. Diesel ist einfach aufgrund siener Effizenz sparsamer. Deshalb bin ich auch gegen das Dieselbashing. Auch kommt es dabei auf die Art der Nutzung noch an. Viel Stadtverkehr heißt viel Verbrauch. Und das ist nicht politisch motiviert sondern eien Stadt ist eben beengt. Da lassen sich nicht immer mehr Spuren bauen. Von den Parkplätzen ganz abgesehen. Und die werden durch SUV eben weniger. Wobei auch bei den Kleinwagen die Masse stark zugenommen haben. Der SUV ist da eher das Beispiel für die immer größer werdenden Autos.
Einen A6 bekommt man auch auf unter 5 Liter. Wenn man vorrauschend auf der Landstraße fährt und maximal mit 70 kmh. ;-)

SUV fahren nicht nur Rentner. Im Gegenteil. Viele junge fahren ebenfalls SUV. Übrigens hat Andreas B. geschirebne, dass SUV-Fahrer mit der Nutzung des SUV für den Arbeitsweg Geld verdienen und damit auch die Rentner finanziert. ;-)
Abgesehen davon, nur um höher zu sitzen brauhct man nciht immer breitere, längere und schwerer Autos bauen. Das geht auch viel einfacher.
Hab ich übrigens was von rasenden SUV geschrieben?

Für die Städte ist der motorisierte Individualverkehr keine Lösung. Auch nicht elektrisch. Die brauchen genauso Platz und verstopfen die Straßen wie Verbrenner.

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