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Krieg in der Ukraine
13.05.2022

Das Update zum Ukraine-Krieg vom 13. Mai

Foto: AZ-Grafik

Mit unserem Update zum Krieg in der Ukraine behalten Sie den Überblick über die Nachrichtenlage. Wir senden Ihnen jeden Abend die wichtigsten Meldungen des Tages.

Wer ist der Mann, der den Überfall auf die Ukraine befohlen hat? Wenige Menschen in Deutschland kennen Wladimir Putin so gut wie Rüdiger von Fritsch. Fünf Jahre lang war er deutscher Botschafter in Russland – von März 2014 bis Dezember 2019.

"Er ist geprägt von seinem sowjetisch-geheimdienstlichen Hintergrund und von einer spezifischen Art zu denken", sagt von Fritsch über Putin. "Sie kreist um Verschwörungen, die sich gegen einen selbst, gegen die Macht und gegen das eigene Land richten." Im Interview spricht von Fritsch über persönliche Gespräche mit Putin, den möglichen weiteren Verlauf des Krieges und die deutsche Russlandpolitik.

Der Tag: Über persönliche Gespräche mit Wladimir Putin könnte vermutlich auch Olaf Scholz einiges erzählen. Der telefonierte heute Vormittag mit dem Kreml-Chef. Details sind nicht bekannt. Aus dem Kreml hieß es zu dem Gespräch des russischen Präsidenten mit Scholz, Putin habe "ausführlich" über Russlands Ziele in der Ukraine informiert. Ein Fokus des Gesprächs habe auf humanitären Aspekten gelegen. Zuletzt herrschte Funkstille zwischen Moskau und Berlin. Zuvor war Scholz zu Gast im Verteidigungsausschuss. Dort sorgten FDP-Abgeordnete für einen Eklat, die den Raum verließen.

Indes kündigte die EU an, weitere 500 Millionen Euro für die Lieferung von Waffen und Ausrüstung an die Ukraine zur Verfügung zu stellen. Damit würden sich die für die Ukraine zur Verfügung stehenden EU-Mittel für Militärhilfe auf zwei Milliarden Euro erhöhen.

Die Lage: Die Nato steht vor einer Norderweiterung. Finnland will dem Bündnis beitreten, Schweden könnte bald folgen. Die deutsche Politik blickt überwiegend positiv auf die Ankündigung. "Der Beitritt der beiden Länder würde zu einer Stärkung des Bündnisses führen und zeigt die Geschlossenheit des Westens", sagte CDU-Außenexperte Roderich Kiesewetter unserer Redaktion. Gleichzeitig könnte die Erweiterung auch Wladimir Putin ins Konzept passen. Denn auch für Russland gilt: Je größer die Bedrohung von außen wirkt, desto stärker der Zusammenhalt im Inneren. Die Folgen des Nato-Beitritts analysiert Michael Pohl in seinem Kommentar.

Die Region: Musik als Zeichen für den Frieden: Die Musikerinnen und Musiker des Sinfonieorchesters aus Kiew sind auf Tournee durch Bayern. Und treten auch in Gersthofen auf. Mit den Einnahmen dieser Konzerte sollen nicht nur die anfallenden Kosten für Kost und Logis ersetzt werden, sondern es werden Spenden für Projekte in der Ukraine gesammelt und direkt dafür eingesetzt. Mehr über das Konzert und wie Sie an Karten kommen, erfahren Sie hier.

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