Am sechsten Spieltag der Kreisliga Augsburg kämpft der TSV Neusäß zu Gast bei der TG Viktoria Augsburg um die ersten drei Punkte, bevor der SV Ottmarshausen gegen Tabellenschlusslicht Kleinaitingen antritt. Während der TSV Welden am Sonntag beim TSV Pfersee gastiert, empfängt der TSV Diedorf zeitgleich den ASV Hiltenfingen. Der SSV Anhausen schließt den Spieltag am Dienstag zu Gast beim Tabellenführer SpVgg Lagerlechfeld (19 Uhr) ab. Die für Sonntag angesetzte Partie zwischen dem TSV Zusmarshausen und der SpVgg Westheim wurde auf Anfrage der Autobahner wegen einer Hochzeit auf den 11. Oktober (19.30 Uhr) verlegt.
- TSV Diedorf - ASV Hiltenfingen. Der TSV Diedorf hat am vergangenen Dienstag zu Gast im Neusässer Lohwaldstadion eine deutliche 2:0-Führung aus der Hand gegeben (2:2). „Ich bin enttäuscht, dass wir nur einen Punkt holen konnten, ich habe uns in der Anfangsphase und in großen Teilen der zweiten Halbzeit als bessere Mannschaft gesehen“, resümiert Diedorf-Trainer Florian Sandner. Das Programm werde in den kommenden Wochen nicht leichter, deswegen sei jeder Punkt wichtig, fügt er hinzu. Am kommenden Sonntag empfängt sein Team den ASV Hiltenfingen. Eine Sache ist Sandner dabei besonders wichtig: „Wir schauen nur auf uns, wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, haben es die meisten Mannschaften der Liga schwer.“
- SV Ottmarshausen - FC Kleinaitingen. Der SV Ottmarshausen hatte sich zu Gast beim TSV Welden mehr erhofft. Am vergangenen Sonntag teilte man sich auf dem Theklaberg nach 90 Minuten die Punkte (1:1). „Wie zu erwarten war es schwierig für uns, in der ersten Halbzeit müssen wir das 2:0 machen und im zweiten Durchgang hat uns der TSV gerade in den letzten Spielminuten hinten reingedrängt“, sagt Ottmarshausens Trainer Oliver Haberkorn. Das Unentschieden gehe also im Großen und Ganzen in Ordnung, fügt er hinzu. Für die bevorstehenden Partie gegen den FC Kleinaitingen ist für Haberkorn ein Heimsieg Pflicht - die Partie wurde auf Anfrage der Gäste von Samstag auf Sonntag (16 Uhr) verschoben. „Der FC braucht im Tabellenkeller natürlich auch einen Dreier, deswegen wird es bestimmt ein kampfbetontes Spiel, das wir mit aller Gewalt gewinnen wollen“, betont der Coach.
- TSV Pfersee - TSV Welden. Mit einem weiteren Unentschieden am vergangenen Sonntag gegen den SV Ottmarshausen konnte der TSV Welden sein Punktekonto auf drei Zähler aufstocken. „Es gibt gute und schlechte Punkte, aber das war ein schlechter Punkt und zwei zu wenig, weil wir von Anfang an spielbestimmend waren“, hadert Welden-Coach Jürgen Völk. Am kommenden Sonntag ist sein Team beim TSV Pfersee zu Gast. „Ich glaube Pfersee ist ein anderes Karat mit zwei guten Torjägern, die es zu neutralisieren gilt, unser Ziel ist es dort auf jeden Fall zu punkten“, betont Völk.
- TG Viktoria Augsburg - TSV Neusäß. Mit zwei Zählern aus vier absolvierten Partien ist der Saisonstart des TSV Neusäß alles andere als geglückt. Auch von Aufsteiger Diedorf trennten sich die Lohwälder am Dienstagabend nur mit einem Remis (2:2). „Im Großen und Ganzen geht die Punkteteilung in Ordnung, wir sind schlecht ins Spiel gekommen, aber haben uns gut zurückgekämpft, am Ende können beide Teams das Spiel gewinnen“, resümiert Neusäß-Coach Serkan Demharter, der nach seinem Urlaub wieder zur Mannschaft gestoßen ist. Am Sonntag ist der TSV zu Gast bei der TG Viktoria Augsburg. Vor der Qualität des bevorstehenden Gegners ist Demharter gewarnt: „Die konnten den Kern der Mannschaft zusammenhalten, Viktoria ist eine solide Kreisligatruppe, der wir aber sicher auf Augenhöhe begegnen können“, betont der Trainer. Für die kommenden Partien müsse sein Team defensiv wieder besser agieren, fügt er hinzu. Auf Soubin Khongdy und Milosh Zhivachki muss Demharter urlaubsbedingt am Sonntag verzichten.
- SpVgg Lagerlechfeld - SSV Anhausen. Der SSV Anhausen musste nach drei Remis in Folge am vergangenen Sonntag zu Gast beim SC Kissing eine deutliche Niederlage einstecken (3:0). „Ich fand es eigentlich ausgeglichen und dann bekommen wir zwei einfache Tore nach Ecken, wir wollten die Partie mit Standards gewinnen und haben sie mit Standards verloren“, resümiert SSV–Coach Dominik Koch. Am kommenden Dienstag tritt seine Mannschaft beim Tabellenführer aus Lagerlechfeld an. „Wir haben dort nichts zu verlieren, wir werden versuchen die Null zu halten und in Sachen Aufstellung auch etwas ausprobieren“, sagt Koch. Die prekäre Personallage habe sich seit letzter Woche beim SSV etwas verbessert, fügt er hinzu.