Geschichten aus der Geschichte

Wie wurde die Region um Illertissen zu dem, was sie heute ist? In unserer Serie „Geschichten aus der Geschichte“ beleuchten wir die Historie unserer Heimat und erzählen von Begebenheiten, die Jahrzehnte, sogar Jahrhunderte zurückliegen. Erhalten Sie Einblicke in die Sammlung historischer Dokumente und Bilder und profitieren Sie von den Erkenntnissen unserer Heimatforscher. Lernen Sie Ihre Heimat neu kennen - viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Die Brüder Georg Daiber und Andreas Daiber haben um die Jahrhundertwende Karriere als Frisör gemacht – und dabei auch Monarchen und anderen Promis die Haare geschnitten.
Nordholz / Vöhringen

Über einen Nordholzer, der Kaiser Franz-Joseph frisierte

Plus Ende des 19. Jahrhunderts machen zwei Brüder aus der Region Karriere als Friseure. Der eine in München, der andere in Wien. Und ein Neffe der beiden wird als Rennfahrer bekannt.

Hinterlassenschaften der Glashütte als Bodenfunde. Bis heute werden auf den Äckern der Umgebung vereinzelt Glasscherben gefunden.
Roggenburg

Was alte Glasscherben mit dem Roggenburger Kloster zu tun haben

Plus Vor über 300 Jahren lieferte eine Glashütte das begehrte Material an das Kloster Roggenburg. Heute noch findet man auf den Äckern der Umgebung vereinzelt Glasscherben.

Informationen über die Entstehung der Wallfahrtskirche Matzenhofen verschwimmen in den nebulösen Gefilden der Geschichte. Der Volksglauben besagte einst, dass aus einem Brunnen bei Matzenhofen die Babys kommen.
Matzenhofen

Vom Grab des Eremiten am Kindlesbrunnen

Plus Die Wallfahrt Matzenhofen ist jahrhundertealt – und sie birgt so manches Geheimnis. Eine weitere Geschichte aus der Geschichte im Landkreis Neu-Ulm.

Der Maler Johann Nepomuk Fahrenschon wurde 1820, also vor 200 Jahren, in Babenhausen geboren.
Babenhausen

Erinnerungen an einen fleißigen Maler des Biedermeier

Plus Vor 200 Jahren wurde Johann Nepomuk Fahrenschon im Babenhauser Rössle geboren. Sein Schaffen ging über die Landesgrenzen hinaus, seiner schwäbischen Heimat blieb er dennoch treu.

Rauchschwaden, zerstörte Gebäude: Der Blick vom ehemaligen Fuggerschlößchen auf die brennende Bahnhofsgegend.
Weißenhorn

Kriegsende: Als weiße Fahnen von den Gebäuden wehten

Plus In Erinnerung an das örtliche Kriegsende am 25. April 1945 sollen die Weißenhorner am Samstag Flagge zeigen.

Das Fuggerschloss in Babenhausen soll saniert werden. Den Knackpunkt stellt die Finanzierung dar.
2 Bilder
Babenhausen

Kriegsende: Als das Fuggerschloss zum neutralen Gebiet erklärt wurde

Plus Beim Einmarsch der amerikanischen Truppen bewies Fugger-Fürstin Gunilla ihren Mut. Wie sich das Ende des Zweiten Weltkriegs in Babenhausen abspielte.

Blick auf die Martinskirche in Illertissen, welche unter den Vöhlin neu erbaut wurde.
3 Bilder
Illertissen

Der Tag, an dem Illertissen verkauft wurde

Plus Vor genau 500 Jahren übernahmen die Vöhlin die Herrschaft. Ihre Neuerwerbung hatten sie sich aber wohl etwas anders vorgestellt.

Die stattliche Kirchhaslacher Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist weithin sichtbar.
3 Bilder
Kirchhaslach

Von einem tragischen Tod am Gründonnerstag

Plus Eine unscheinbare Gedenktafel hängt in der Kirchhaslacher Kirche. Sie erzählt eine schicksalhafte Geschichte.

Vor gut 50 Jahren ist die Vöhlingruft unter der Illertisser Stadtpfarrkirche ausgeräumt worden, der Zugang zugemauert. Seitdem wird der Raum für die Heizung genutzt.
Illertissen

Wo sind die Gebeine der Vöhlin hin?

Plus Der Raum unter der Kapelle der Illertisser Kirche ist leer. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde die Gruft 1969 geleert.

Noch heute gibt es das Hofbauer-Haus an der gleichnamigen Straße.
3 Bilder
Babenhausen

Clemens Maria Hofbauer: Als ein Heiliger in Babenhausen lebte

Der Todestag von Clemens Maria Hofbauer jährt sich heuer zum 200. Mal. Von dessen Wirken im Fuggermarkt berichtet der Babenhauser Heimatforscher Dieter Spindler.

Eine Lithographie aus unbekannter Feder zeigt das Schloss Aichheim/Illereichen, Der Adelssitz ist seit gut 200 Jahren Geschichte.
2 Bilder
Illertissen

Vergangene Ritterherrlichkeit in Illereichen

Auch Illereichen hatte einst einen stolzen Adelssitz, der dem Vöhlinschloss sogar recht ähnlich war. Wie das Schloss ausgesehen hat – und was heute noch davon übrig geblieben ist.

An dieser Stelle hatte sich der kleine Ort Wolfersthal befunden, der früher zur Herrschaft Illereichen gehörte. Im Hintergrund ist der Altenstadter Ortsteil Dattenhausen zu sehen.
Dattenhausen

Wolfersthal: Wo Grafen ihre Untertanen unterdrückten

Zahlreiche Legenden ranken sich um herrische Grafen, unter denen die Bauern zu leiden. Eine davon spielt bei Dattenhausen. Wie viel Wahrheit in der Erzählung steckt.

Diese Ablassurkunde aus dem Jahr 1464 ist das wohl wertvollste Stück im Pfarrarchiv: Die Farben der kunstvollen Verzierungen sind noch sehr gut erhalten. Die kunstvolle Schrift ist mit Gold überzogen, das Rechbergwappen mit Silber.
Altenstadt

Die Heiligtümer des Altenstadter Pfarrarchivs

Plus Heimatforscher haben die Unterlagen in Altenstadt gesichtet. Dabei fanden sie ein 750 Jahre altes Lehen - und die Beschwerde eines Pfarrers über zu große Fenster.

Der Gebäudeteil links ist das oft fälschlicherweise Neuffenschloss genannte Alte Schloss in Weißenhorn. Im Vorgängerbau befand sich der Sitz des Berthold von Neuffen. Hörner im Weißenhorner Stadtwappen erinnern noch an die Herren von Neuffen.
Weißenhorn/Ulm

Als ein Weißenhorner Ulm regierte

Im späten Mittelalter sicherte sich Graf Berthold von Neuffen die Herrschaft über die bis dato freie Reichsstadt. Das löste einen Bürgeraufstand aus.

Das eindrucksvollste Bild des neuen Babenhauser Geschichtsbuches dürfte dasjenige mit der Ruine des 1947 abgebrannten Rathauses sein.
Babenhausen

Ortsgeschichte: Als beim Rathausbrand das Löschwasser in den Schläuchen gefror

Der Historische Verein gibt den siebten Band mit „Beiträgen zur Geschichte“ aus Babenhausen heraus. Darin gibt es viel Spannendes zu entdecken.

Diese Fotografie entstand um das Jahr 1900.
2 Bilder
Illertissen/Obenhausen

Als eine Kapelle im Tannenwald entstand

Geschichten aus der Geschichte: Einst war das Tannenhärtle bei Obenhausen ein Ziel von Wallfahrern.