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Futsal

12.01.2019

Landkreisteams in der Außenseiter-Rolle

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Treffen bei er schwäbischen Endrunde in der Günzburger Rebay-Halle schon in der Gruppenphase wieder aufeinander: Dasings Stefan Baumüller (links) und Stätzlings Maximilian Heiß.
Bild: Reinhold Rummel

Bei der schwäbischen Endrunde bekommen es Stätzling und Dasing miteinander und auch noch mit zwei ganz dicken Brocken zu tun.

Es ist ein kleines Jubiläum: Zum 40. Mal wird die schwäbische HallenfußballMeisterschaft ausgetragen – wieder einmal in der Rebay-Halle in Günzburg. Und bei diesem Jubiläum sind auch zwei Mannschaften aus dem Altlandkreis Friedberg am Start: als Titelverteidiger der amtierende schwäbische Meister FC Stätzling (Bezirksliga Süd) und der Sieger der Vorrunde in Friedberg, der TSV Dasing (Kreisklasse Aichach). Beide sind aber in dem Turnier, das am Samstag, 12. Januar, um 12.30 Uhr eröffnet wird, nur Außenseiter.

Neben diesen beiden Teams – Stätzling war als Titelverteidiger übrigens gesetzt – qualifizierten sich in sechs weiteren Vorrunden-Turnieren folgende Mannschaften: TSV Bobingen, TV Erkheim (beide Bezirksliga Süd), SV Holzkirchen, TSV Meitingen (beide Bezirksliga Nord), FC Gundelfingen (Landesliga Süd) und SV Steinheim (Kreisklasse Allgäu).

Unglücklicherweise treffen die beiden Landkreisvertreteter Stätzling und Dasing bereits in der Vorrunde aufeinander – die Auslosung in Burgau bescherte ihnen zudem mit dem Landesligisten FC Gundelfingen noch den klassenhöchsten Teilnehmer und mit dem TSV Meitingen einen weiteren Bezirksligisten.

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„Das ist eine Hammergruppe“

„Das ist sicher eine Hammergruppe“ so Rainer Koch, der Hallencoach des Titelverteidigers aus Stätzling. „Aber wir freuen uns riesig, dass wir bei der Jubiläumsveranstaltung dabei sein dürfen“, so Koch weiter. Und kampflos will der Stätzlinger Coach mit seiner Truppe den Titel nicht abgeben: „Wir wollen auf jeden Fall in das Halbfinale, das ist schon unser Anspruch.“ Im vergangen Jahr stand der Bezirksligist erstmals im Finale der schwäbischen Hallenmeisterschaft und schnappte sich mit einem 4:3-Finalsieg nicht nur den Wanderpokal, sondern auch den Siegerscheck. Zudem stellten die Stätzlinger mit Julian Baumann den besten Torhüter. „Das war ein ein hervorragender Auftritt von uns“, erinnert sich Koch. Abteilungsleiter Manfred Endraß verriet am Rande der Auslosungszeremonie in Burgau ein Geheimnis des Titelgewinns 2018: „Damals waren wir direkt aus dem Hüttentrainingslager angereist.“ Doch als Mitfavorit sieht Koch sein Team nicht. „Wir haben in den bisherigen Turnieren noch nicht so richtig funktioniert“, meint er. Aber gerade bei der Jubiläumsveranstaltung wolle sich seine Mannschaft schon steigern. Er sieht die Variante mit den Gruppenspielen, die heuer zum zweiten Mal angewendet wird – im Gegensatz zum früheren k.o.-Modus – als Fortschritt. „Das ist nicht nur für die Zuschauer ein Gewinn, da kann man in drei Spielen auch einen Patzer korrigieren“, erklärt er. Der Titelverteidiger, der es in seinem ersten Spiel gleich mit dem Landesligisten Gundelfingen zu tun bekommt, reist mit zwei Kleinbussen an.

Konsequent auf die neue Form gesetzt

Hoch erfreut zeigt man sich beim Kreisklassisten TSV Dasing, dass man zum zweiten Mal den Sprung nach Günzburg geschafft hat. „Das ist eine Bestätigung für die Arbeit, die unsere Trainer in den letzten Jahren geleistet haben“, so Abteilungsleiter Michael Schaeffer. Allen voran das Team um Chefcoach Jürgen Schmid. „Wir haben die Umstellung auf Futsal von Beginn an angenommen und unsere Jungs setzten das prima um“, meint er weiter. Schaeffer sieht die erneute Qualifikation als Lohn für die konsequente Nachwuchsarbeit. Er kann auch die andauerende Diskussion nicht verstehen. „Gestern ist Vergangenheit. Sie hatte bestimmt seine schöne Zeiten, aber es hat eben eine neue Zeitrechnung begonnen und die junge Generation nimmt Futsal hervorragend an“, erklärt Schaeffer. Auch Coach Jürgen Schmid freut sich mächtig, dass man es wieder geschafft hat. Er selbst durfte als Jungspund vor 35 Jahren bereits als Aktiver mit der TSG Augsburg bei der schwäbischen Endrunde in der Augsburger Sporthalle Finalluft schnuppern. „Ich hoffe, dass dies nicht mein letzter Auftritt einer schwäbischen ist, denn es ist schon etwas ganz Besonderes“, so Schmid, der sein Team vor einer Herkulesaufgabe sieht.

Sein Team wolle die Chance nützen, sich weiter zu entwickeln und dafür sei so ein großereignis bestens geeignet. Schmid will den treuen Dasinger Fans, die das Team nach Günzburg begleiten, natürlich möglichst das Maximum bieten und Werbung für Futsal machen. Der Dasinger Übungsleiter ist dabei nicht zu Unrecht stolz, dass bis auf Torhüter Martin Janyga alle Spieler durch alle Dasinger Jugendalterklassen das Futsal-Rüstzeug gelernt haben.

Allerdings muss Schmid auf seinen seinen älteren Sohn Fabian erneut verletzungsbedingt verzichten. Dafür wird David Schmid nach seiner auskurierten Wintergrippe dabei sein. Im ersten Spiel treffen die Dasinger auf den Bezirksligisten TSV Meitingen. Bereits um 10.30 Uhr werden die Rot-Schwarzen mit ihrem Anhang von der Sportanlage mit dem Bus die Fahrt in die Rebay-Halle nach Günzburg antreten.

Wie die Vorrunde in Friedberg lief, das lesen Sie hier

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